Analog Computers

Reference / Paper · 1972

Analogrechner für den Lehrer (Analog Computer for the Teacher)

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Teacher's supplement for PEK Electronic analog computer laboratory exercises, dated January 1972. Each sheet (A 1350–A 1360) corresponds to a student exercise and provides instructors with expected measurement results, circuit analysis notes, and pedagogical guidance for topics including sawtooth waveform generation, step-function generation, factor formation, summation, integration, differential equations, parabola multipliers, servo-multipliers, and PID controller construction.

Manufacturer
PEK
System
PEK Analogrechner
Year
1972
Type
Reference / Paper
Language
German
Learning track
specific applications
Pages
17
  • PEK Analogrechner
  • PEK
  • analog computer
  • teacher guide
  • laboratory exercises
  • PID controller

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Analogrechner für den Lehrer (Analog Computer for the Teacher)

P(E)K ELECTRONIC Für den Lehrer 5, Feststellungen 5.1 (Zu 4.1) Die Spannung beträgt -10 V. 5.2 (Zu 4.2) Die gemessenen Werte sind in nachstehender Tabelle eingetragen. Diese Messung ist wegen der Schwierigkeit der Ablesung sehr streuend. Ua | v }}-101 |-61 | -12 | 26 | 65 5.3 (Zu 4.3) Die gemessenen Werte sind in den nachstehenden Tabellen eingetragen. TES 20 T |S 10 t 0 5 |10 | % | 20 0 2 | 4 6 8 | 10 Ua] V im’ -§8 |-2 | % | 82 Ual V II -101 | -67 |-35 | 06 | 48 | 84 Tis 5 t Is 0 1 2 3 4 =) Ua] V 9-01 |-86 |-41 | 06 | 46 | 95 Januar 1972 A 1350.1 - L.1 5.4 (Zu 4.4) Nachstehend ist die Kurve entsprechend Tabelle fUr eine Zeitkonstante von 40 s eingetragen. Fur die anderen Kurven sollte der Ausbilder sich erst einen größeren Überblick verschaffen, da die Fest- stellung der Werte sehr streuen kann. * | ya “OV 5.5 (Zu 4.5) Die Darstellung auf dem Oszillografen ist natUrlich besonders demonstrativ und zudem am genauesten. Die Hinweise auf Blatt S.3 hinsichtlich Triggerung mUssen beachtet werden. Januar 1972 A 1350.1 -L.2 P(E)K ELECTRONIC Für den Lehrer 5. Feststellungen 5.1 (Zu 4.1) Da die Störfunktion für die Wirkungsweise von größer Bedeutung ist, müssen zwei Dinge hier ausführlich behandelt werden. (1) Störfunktionen in der Regelungstechnik (2) Wirkung der Schaltung am Rechner. Für diese Erläuterung kann das Schaltbild (Bild 4) weitgehend herangezogen werden. 5.2 (Zu 4.2) Man beobachte das Schirmbild auf dem Oszillo- grafen. Dabei kann der Sprung zeitlich über die ganze Breite des Anstiegs der Spannung mit dem zeitproportio- nalen Verlauf verschoben werden. Die Wirkung des "Vergleichers" = Summierers mit offenem Eingdng wäre hier zu wiederholen, da dieser auch für andere Anwendungen, z.B. A/D-Umsetzer von Bedeutung ist. Januar 1972 A 1350,2 - L.] P(E)K ELECTRONIC Für den Lehrer Bildung von Faktoren 5. Feststellungen 5.1 (Zu 4.1) Die Messung der Spannungen u (gegen Masse) ergibt die Werte nach folgender Tabelle 1: Ua | + | +6 +2 0 -2 | -6 -10 | Volt 5.2 (Zu 4.2) Die Messung ergibt die Werte nach folgender Tabelle 2 Ua | +10} +8 | +6 | +5 | +4 +2 0 | Volt 5.3 (Zu 4.3) Die Messung ergibt die Werte nach folgender Tabelle 3 Ua | +10 | +6 +2 0 -2 | -6 | -10 | Volt Januar 1972 A 1352 - L.1 P(E)K ELECTRONIC Für den Lehrer 5. Feststellungen 5.1 (Zu 4.1) Die Schaltung kann von einzelnen Gruppen der Auszubildenden auf ihrem Programmierfeld gesteckt wer- den, das dann in den Rechner eingesetzt wird. Schaltung muß überprüft werden, daß keine Spannungen den Abgrif- fen S der Potentiometer zugeführt werden dürfen, die die Potentiometer zerstören könnten. 5.2 (Zu 4.2) Die Summe errechnet sich nach der Gleichung zu 5.3 (zu 4.3) Die Spannungen sind im Schülerblatt angegeben, und zwar 1 2 — ae ’ 3 3 = 5.4 (zu 4.4) Die Werte für U, bis U, werden in nachstehender Tabelle vorgeschlagen und ergeben die angegebenen Ausgangs- werte (alle Werte in Volt): = +2XV U U : +4V Nr U Ul, Us Ue 1 -2 +2 +03 -8 2 +2 -2 +02 -2 3 -6 +3 -05 +10 L -2 -2 -01 +8 5 +5 -5 -02 +9 Januar 1972 A 1353.1 - L.1 P(E)K ELECTRONIC FUr den Lehrer 5. Feststellungen 5.1 (Zu 4.1) Die Schaltung ist bei den einzelnen Gruppen auf Fehler zu kontrollieren, insbesondere ist darauf zu achten, daß die Potentiometer nicht beschädigt werden. 5.2 (Zu 4.2) Die Gleichung für die angegebene Schaltung leitet sich wie folgt ab: U=--(10U, +U) Man achte auf die o ] o ; Vorzeichen! 2U = -10 U U =--5U fe) ] o 1 5.3 (Zu 4.3) Die Tabelle ergibt errechnet und gemessen folgende Werte: U, +2 |+1 [+0,5 |+0,2 | +0,1] 0 |-0,1 |-0,2 | -0,5 | -1 |-2 | Alle Werte in U -10 |-5 |-2,5 | -1 ]|-0,5| 0 |4+0,5 | +1 | 42,5 | +5 |+10| Volt 5.4 (zu 4.4 und 4.5) Es ergibt sich nachstehende Zusammenhang entsprechend der allgemeinen Gleichung: y =a. x mit a = -5. 10 Januar 1972 A 1353.2 - L«l P(E)K ELECTRONIC Fur den Lehrer Integrieren mit dem Analogrechner 5. Feststellungen 5.1 (Zu 4.3) Die gesamte Eingangsspannung ist — =-2V 5.2 (Zu 4.4.1) Die Ausgangsspannung bei der Anfangsstellung zer U = +46V o 5.3 (Zu 4.4.2) Die Spannung ändert sich stetig. 5.4 (Zu 4.4.3) Die Tabelle 1 ergibt die nachstehend eingetragenen Werte: U VI+6 4.4 3:8 2.8 1.6 0.2 ie) t s 0 1 2 3 4 5 5.5 (Zu 4.4.4) Nachstehendes Bild 6 zeigt die gewonnene Kurve Th N 5.6 (Zu 4.4.5) Eine Erhöhung der Eingangsspannung ergibt eine größere Steilheit, d.h. die Spannung steigt in kürzerer Zeit an. Eine Erniedrigung der Eingangsspannung verflacht die Kurve Achtung: Gelingt es bei der Arbeit mit dem X-Y-Schreiber die Eingangsspannung in gleichen Zeiten in gleichen Stufen zu ändern, d.h. eine lineare Änderung vorzunehmen, dann kommt ein Polzgonzug zustande, der einer Prabel entspricht. Januar 1972 A 1354..— L.1 P(E)K ELECTRONIC Für den Lehrer 5. Feststellungen 5.1 (Zu 4.1 Rechenschaltung) Schaltungsanalyse und Entwurf der Schaltung. Da es zur Aufgabe des zu Unterrichtenden gehört, die Rechenschaltung zu entwerfen, ist diese nur im Lehrerteil in Bild 1 angegeben. Nachstehend ist die Gleichung nach ihrer Umstellung noch- mals aufgeführt: z = [ -0,9 v + 1,2 un - ICE Uz - 0,85 U4) at | Es handelt sich also um eine Summenbildung, wobei ein Summand das Integral ist. Unter dem Integral steht wiederum eine Summe. Die Anfangsbedingung liegt in der Aufgabenstellung, so daB eine besondere Anfangsbedingung U nicht angegeben ist. &=09 -U, ars 9 -09u, Er «N © N ® +012 u, - ary Cc G ( n a -5 015u, € &X=015 e N 10 1 Ausgang a S dj] - ' &=085 Ti © 1 a 5 a he 08u, 10nF Bild 1 Rechenschaltung S1...53 auf Platte 38502 P4 ...P 7 auf Platte 38501 Il auf Platte 38503 Achtung: Bei der Wahl der Spannungen u, bis u, achte man darauf, daß am Eingang des Summierers I 3 niemals mehr als +10 V oder weniger als -10 V liegen dürfen, auch unter Be- rücksichtigung der sich mit der Zeit durch die Integration verändernden Spannung am Ausgang vom Integrierer I 1. Januar 1972 A 1355 -L.1 5.2 (Zu 4.2) Steckplan für das Programmierfeld 5.3 Es ist dem Ausbilder überlassen, ob er den Auszubildenden den nachstehenden Steckplan UberldBt. Da in dem Teil für die Auszubildenden schon Vorschläge für die Wahl der Bau- teile gemacht wurden, sollten sie ohne Steckplan auskommen. Man kann aber auch als zusätzliche Aufgabe die Aufstellung eines Steckplans verlangen. Steckplan Zuführung der Rechenspannungen u bis U4: un ua SOLS Un eee P5a Ug eee P6a u see 52a Verbindungen: SIf- P 4a, P4s - S3b P5s - S3d, P6s - Ild s2f = P7Z7a, P7s - Ila Il f - S3c Ausgangswert: U con BB F ° (Zu 4.3) Wahl der MeBspannungen Falls die Auszubildenden keine geeigneten Spannungen fin- den, kann man folgende Vorschläge machen, und in die er- sten 4 Spalten der Tabelle 1 eintragen lassen: Alle Spannungen Nr. Us U, U, U, in Volt. : : : : Batata tae die 2 05 05 05 ' Wahl der Spannungen. 3 1 1 1 3 4 0 1 1 3 5 1 1 1 2,36 Januar 1972 A 1355 - L.2 P(E)K ELECTRONIC 5.4 (Zu 4.4) Messung der Spannungen Tabelle 2 (Ergänzung) Ne | -u | *@U, | -au, |+au, | *U, |-au, Ue | U, | -Usy 1 | -002 0 | got 0 0 0 | -63 |+3 | of 2 | +054 | 103 | 043 00. | 096 | 086 | -s | 0 | © 3 | 105 307 | 092 ar 013 | 255 | +70 | -68 0% 4 | 002 307 | aot 0 013 | 255 65 | -64 | Of 5 105 2%2 | 092 | Of 013 | 201 | +02 | -02 | of 5.5 (Zu 4.5) Dieser Versuch wird sich vorzugsweise für Demon- strationen eignen. Man mache ihn nur, wenn ausreichend Zeit vorhanden ist. Er wird insbesondere dann notwendig sein, wenn sich bei der Behandlung von Differentialglei- chungen z.B. im Rahmen von Regelkreisen Kenntnislücken zeigen sollten. Dieser Versuch ist in dieser Hinsicht leichter, weil die Rückführungen noch fehlen, die das Ganze unübersichtlicher machen. Für die Durchführung dieser Versuche sollten ein Funktions- generator (Typ PEK 4171) und ein Zweikanal-Datensichtgerät (Typ Analog-Digital-Display PEK 35970/A3) mit Bildver- doppler (Typ 35971/A3) vorhanden sein. Januar 1972 A 1355 - L.3 P(E)K ELECTRONIC Für den Lehrer 5. Feststellungen 5.1 (Zu 4.1) Die Quadrierungergibt die Werte in nachstehen- der Tabelle 1 Tabelle 1 (Lehrer) Januar 1972 a, +10 | +9 [48 |+7 [46 [45 [44 [43 [42 [41 u +10 | +8,11+6,4|+4,9|+3,6|+2,5 |+1,6|+0,9 |+0,4|+0,1| 0 U -1 -2 |-3 |-4 |-5 |-6 |-7 |-8 |-9 |-10 < Volt U +0,1| +0,4|+0,9]+1,6|+2,5|+3,6|+4,9|+6,4 |+8,1|+10 5.2 (Zu 4.2) Bild 6 zeigt die sich ergebende Parabel Va V i 10 / \ / \ ’ ] \ 6 \ / 4 \ / \ ; 7 a 1 YY -10 -8 -6 -4 -2 OO +2 +4 +6 +8 +0 Ue Bild 6 Parabel V A 1356 - £.1 5.3 (Zu 4.3) Die Multiplikation ergibt die Werte in nachstehender Tabelle 2 +8 | +10] Volt Lu +10} +8| +6| +4 +2 | O} -2 | -4 | -6 | -8 | -10 Uy -10/ -8| -6| -4 -2/10| +2 | +4 | +6 un -10 |-6,4 |-3,6|-1,6 | -0,4 | 0 |-0,4|-1,6 |-3,6 -6,4/-10 5.4 (Zu 4.4) Die Werte der Tabelle ergeben die in nachstehenden Blatt dargestellte Funktion (negative Parabel) -10 -8 -6 al Ue 0 +2 +4 +6 8 40 ral ra as / \ 10 Januar 1972 Bild 6 "Negative " Parabel A 1356 - L.2 P(E)K ELECTRONIC Für den Lehrer 5; Feststellungen 5.1 (Zu 4.1) Worauf bei dieser Schaltung besonders zu achten ist, das ist die erfolgte Division durch die Maschinen- spannung bei der Ausgangsspannung des Multiplizierers. Genau erklären, wie sich das auf die Division auswirkt. 5.2 (Zu 4.2) Ergebnisse der Messungen nach Tabelle 1 U +0 | +5 0) -5 | -10 | +10 | +5 0| -5| -10 U +10 [+10 |+10 | +10 | +10 | -10 | -10 | -10 [-10 | -10 2 A +10 +5 0 -5 -10 -10 | -5 0 +5 +10 5.3 (Zu 4.3) ~O Ug lb sii iil aig aac a Bild 4 Die Schaltung für die Radizierung 5.4 (Zu 4.4) Ergebnisse der Messungen nach Tabelle 2 U V | +10 +9 +6 +5 | +2,5! 0 U V 13,16 3 | 2,45} 2,24] 1,58] 0 Januar 1972 A 1357 = L.1 P(E)K ELECTRONIC Für den Lehrer 5, Feststellungen 5.1 Regelstrecke Bei den angegebenen Baugruppen muß das Programmierfeld wie folgt programmiert werden: eee P 6 VHA VHHUN ON FD — aA QA hyA mh hw . e e HUH NOH ~—-~a-nN-S— 2aqanodan»#&# a Ausgang zum Oszilloscop oder Schreiber (Y) bei I 2 f LE ow 7 An X wird, wie an anderer Stelle beschrieben, eine zeit- proportionale Spannung gelegt. 5.2 (Zu 4.2) Regelstrecke mit Proportionalregelung Zusätzlich zu 4.1 muß das Programmierfeld wie folgt programmiert werden: Lm © cm $9 a Ur. P7a P7s... S9b SY Ff us. $ 12d 5 12 Beas P 8a P 8 & sass Sla TE wwe Ila 5 Man beachte die Änderung des Regelverhaltens durch Änderung der Werte des Potentiometers P 8. 5.3 (Zu 4.3) Regelstrecke mit PD-Regelung Zusätzlich muß weiterhin folgendes Programm gesteckt werden: S 9 f... zum Kondensator 1 pF (Pol 1) S 5a... zum Kondensator 1 pF (Pol 2) $58... P9a PA Bic Man Uberzeuge sich, daß auch der Kondensator von 1 vF ge- steckt wurde. Der Widerstand von 10 Makann auf der Platte Summierer 38504 gesteckt werden. Man erhält für den Differenzierteil so eine Zeitkonstante von 10 s. Januar 1972 A 1360 - L.1 5.4 (Zu 4.4) Regelstrecke mit PD-Regelung Das Programm von 5.3 muB entfernt werden! (Nur Zusatz- programm). Dagegen wird zusätzlich zu 4.1 bis 4.4 fol- gendes programmiert: f I Eu FP 3 5.5 (Zu 4.5) Regelstrecke mit PID-Regelung Nunmehr ist das Programm von 5.3 wieder zusätzlich zu stecken, so daß alle drei Teilkreise der Regelung an- geschlossen sind. 5.6 (Zu 4.6) Aufzeichnung der Funktionen Die Funktionen sind von den Auszubildenden aufgezeichnet worden. Es ergeben sich für die gesamten Übungen die Kurven nach Bild 7. (gesondertes Blatt A 1360 - L.3) 5.7 (Zu 4.7) Aufklingende Schwingung Auf dem Programmierfeld ist zu stecken: DV DTUVHH DON ON & OM ro, G HH anno HUH UMAHHYD —“-Oa~ PND — A 2aqanagqaqanwa 5.8 m c 4.8) Aufzeichnung der Funktionen Die Funktion ist aufgezeichnet worden. Es ergibt sich die Kurve nach Bild 9. (gesondertes Blatt A 1360 - Lh): Januar 1972 A 1360 - L.2 mem. P(E)K ELECTRONIC nn nn an Wa} JelUalsueUp Lapı ts Se Babe Upsuaa lag bu unushr A 1360 - L.3 ! Januar 1972 A 1360 - L.4 Januar 1972