Analog Computers

Manual / Guide · 1971

Kurzgefasste Bedienungsanleitung fur den Telefunken Analogrechner RA 770

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An abbreviated operating guide (48 pages, April 1971) for the Telefunken RA 770 analog computer system, covering startup procedures, insertion of pre-programmed Analog Program Files (APP), operation of the central control unit, computing element control, potentiometer settings including time base and 4-quadrant configuration, and an overview of computing elements such as integrators, summers, multipliers, resolvers, and variable function generators. The RA 770 supports hybrid operation with a DEX 802 digital voltmeter readout and two-computer parallel operation (main computer HR and sub-computer NR). Based on study paper No. 551 by R. Abenhold and intended as a condensed companion to the full Telefunken operating manual.

Manufacturer
Telefunken
System
RA 770
Year
1971
Type
Manual / Guide
Language
German
Learning track
machine reference
Pages
48
  • RA 770
  • Telefunken
  • operator-instructions
  • analog-computer
  • hybrid-computing
  • programming-panel

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Kurzgefasste Bedienungsanleitung fur den Telefunken Analogrechner RA 770

SFE 59 April 1971 Programmierinformation ?I7 Kurzgefasste Bedienungsanleitung für den Telefunken Analogrechner RA_770 | Diese Anleitung ist auf der Studienarbeit Nr,551 von Herrn R., Aderholä aufgebaut, Sie soll dem Renutzer die wichtigsten technischen Grundlagen für die Bedienung des Analogrechners vermitteln, Weitergehende Hinweise sind der ausführlichen Bedienungsanweisung von Telefunken zu entnehmen. Eine Bedienungsanleitung für den Digitalzusatz DEX wird ge- sondert herausgegeben, Inhaltsverzeichnis Seite 1.0 Einleitung 2 1.1 Einschalten eines Rechners 3 1,2 Einsetzen des auswechselbaren Analog- 4 programmierfeldes 1.3 Beschreibung der Funktion der zentra- 4 len Bedieneinheit, des Bediengerätes .1 Anwahl der Kechenelemente .| Handanwanl der Rechenelemente .? Die Anwahlsteuertasten Zeitwahl 1 Einstellen der Pausenzeit «? kinstellen der Rechenzeit 3 Die Haltzeit .4 Einstellen der Rechenzeit vierstellig 5 Die Taste " 10x " Steuerung des Rechenablaufes ve oo a S+,Jh.navm fF => .1 Steuerung der Betriebsarten .? Steuerung der hechenprogramme Einstellen der Koeffizientenpotentiometer .‚! Handpotentiometer ee — yn — 9 ‚3.4.2? Servopotentiometer 4 Beschreibung des Analogprogrammierfeldes ( APF ) und der Einzelelemente 1.4.0 Allgemeine Übersicht über das Analog- 13 prosrammierfeld i Ww 1.4.1 Heferenzspannungen 16 1.4.? Koeffizientenpotentiometer 16 1.4.3 Die Rechenverstärker 16 Seite 1.4.3.1 Umschaltbare Verstärker ni: 1.4.3.1.1 Summierer 17 1.4.3.1.2 Integrierer 19 1.4.3.1.3 Speicher 19 1.4.3.1.4 komplementäre Integrierer 20 1.4.3.1.5 komplementäre Speicher 21 1.4.3.1.6 offener Verstärker 21 1,4.3.1.7 einzelsteuerbare Integrierer/Speicher 22 1.4,3.1.8 zeitlicher Ablauf der Rechnung bei 23 Integrierer/Speicher 1.4.3.1.9 Tabelle der notwendigen Verbindungen für die 24 Betriehsarten der umechaltbaren Verstärker 1.4.3.2? Summierer 29 1,4.3.2.1 Summierer I 25 1.4.3.?2.? Summierer II 25 1,4,3.2.3 Summierer III 25 1,4,3.3 Umkehrverstirker 27 1.4.3.3.1 C - Umkenrer 27 1.4.3,3.2 Reine Umkehrer 28 1.4.4 Multiplizierer 28 1.4.4.7 Parabelmultiplizierer 28 1.4.4.2? Kodulationsmultiplizierer 29 1.4.4.3 Parabelmultiplizierer im Resolver (1.4.6.4) 35 1.4.5 Paunktionsgeber 29 1.4.5.1 Feste Funktionsgeber 30 1,4.5,1.1 Im Magazin fiir Nichtlineare Netzwerke an 30 Stelle der Parabelmultipliziere 1,4.5.1.? Universalknickfunktionen 30 1.4.5.2 Variable Punktionsgeber 30 1,4.5.2.1 Im Magazin für Nichtlineare Netzwerke an 30 stelle der Parabelmultiplizierer 1.4.5.2.2 Variable Funktionsgeber 31 1,.4.5.2.?.1 Beschreiben des Punktionsgebers 31 1.4.5.2.?.7? sinstellen des Funktionsgebers 31 .4.5.2.2.3 Umkehrer 32 | 1.4.6 Elektronischer Resolver ( Koordinatenwandler ) 32 1.4.6.1 Koordinatentransf,: Karthesische in Polarkoord. 53 1.4.6.2 Koordinatentransf. : Polar in Karthesische Koord. 34 1.4.6.3 Drehung eines Karthes. Koordinatensystems 34 1.4.6.4 Multiplizierer 35 Seite 1.4.6.5 Umkehrer im Resolver 25 1.4.7 Komparatoren 36 1.4.8 Rauschgeneratoren 37 1.4.9 Schalter 37 1.4.9.1 Handschalter 37 1.4.9.? Schrittschalter 37 1.4.10 Freie KRechenelemente 37 1.4,10,1 Freie Eingangsnetzwerke 37 1.4. ‘a2 ALS- und AWS-Hülsen 38 1.4.10,% Freie Vielfache 39 1.4.11 Steuerbuchsen, Aus- und Eingabebuchsen 39 1.4.11.1 Steverbuchsen 39 1.4.11,1.1 H-Buchse 39 1,4,.11,1.2 F,R,HE-Buchsen 39 1.4.11.2 Ausgabebuchsen 39 1.4.17.2.1 05-,5CH-Buchsen 39 1.4. 11.2,2 ADU-Buchsen 40 1.4.11.5 Eingabebuchsen 40 1.4,11.3,1 EG-Euchse 40 1, 2 RG-Buchse 40 1.4,11.,5.3 VA-Ruchse 40 1.4.1'1.3.4 %-Buchae 40 1.4.11.4.5 DAT-Ruchsen 40 1,5 Die verschiedenen Betriebskombinationen der 41 beiden Rechner 1.5.1 Getrennter Betrieb 41 1.5.1.1 Lösen der Verbindungskabel 41 1,5,1,2 Werhsel des Bedienzusatzes gegen das Bediengerät 41 1,5.2 Farrlielbetrieb 42 1.5.2.1 Wechsel des Bedienzusatzes gegen das Bediengerät 4? 1.5.2.2 Stecken der Verbindungskabel 4? 1.5.3 Master-Slave-Betrieb 42 1.5.4.1 Lösen der Verbindungskabel 42 1.5.3.2 Wechsel des Bediengerates gegen den Bedienzusatz 43 1.5.4 Feststellen der Betriebsart bei übernommenenRechner 43 1.5.4.1 Hauptrechner Bediengerat Nebenrechner Bed.-gerät 43 1.5.4.2 Hauptrechner Bediengerät Nebenrechner Bed.-zusatz 43 Bild ia Rechnervorderseite Digitalzu satz DEX802 \ | AnschiaBleisle 1 Rückseite \ | \ \ Digital voltmeler anzeige \ | \ > D YA -Eleklbronik Funktionsgeber Handpolentrometer u. Handschalt Einstelllastatur f. Servepotentbiomete I | Bediengerät (Anweht ‚Zautwahl, Sleuerung) DIGG 1D Rechnerrückseite Komporator magazin Climkehrer, Mag.f. Nicht Linear, L ee cere oF ra ’ Türen zu ÄnschWwßleistel zu Seche ru ngsautom, zu -Bılua Tb Hauptrechner (HK) | Ri. " nschluß leisled Dig: talzusate ge ; rat DEX 8o2 Anschlu fleiste 2 Sich erungsauko maten Anschlufleztet AnschluBles ted maten -Bild 1c- „793 "FSO puofy'a50] = ne © a D:: 3 ; ‘ ie) 1 i a he a = Ina AO j un | | | . ; | # 2 u | J 7 SST I Moos 7 A*7) MSP )e]24 7 - Te “ONL IE MEISO]AFT 1.0 Einleitung Der Analogtei) der am institut im Aufbau befindlichen Hybrid- rechenanlage besteht aus zwei Telefunkerıanalogrechnern KA 770. Die beiden Hechner werden in Hauptrechner ( 0 ) und Nebenrech- ner ( 1 ) unterschieden, Der Hauptrechner ist durch den Jigital- zusatz aekennzeichnet. Beide Rechner können, wie es in Abschnitt 1.5 beschrieben ist, gekoppelt oder getrennt betrieben werden. Da beide Rechner nur in den nichtlinearen Rechenelementen unter- schiedlich bestückt sind, wird im folgenden nur der Hauptrech- ner beschrieben. 1,1 Einschalten des kechners Ungeprüfte Analogprogrammierfelder ( APF ) werden mit dem He- bel rechts vom Buchsenfeld abgehoben, Bild la Die Tasten " Hand " im Feld " Anwahl " und " Pause " im Feld " Steuerung " werden gedrückt. Bild Ic Nun drückt man die Teste " Netz " rechts unter dem Analogpro- granmierfeid über den Hanapotentiometern. Bild Ja { Sollten die Sicherungsautomaten ( Bild 1b } durch den Stron- stoß ansprechen, so öffnet man die rechte hintere Tür ( Bild la ) am Rechner und lest die Autcmatenhebel um, nachdem man vorher die Taste " Netz " geiöst hat. “Wan startet erneut mit " Netz ".) Es leuchten die gedruckten Tasten, dazu leuchtet kurz die grove Taste " 7 " auf. Nun drückt mandie Taste " Eigen " im Feld "Steu- erung " wid die Taste " Ein " links neben der Anzeige des Digital voltmeters. Bild ic+la Damit ist der Hechner betriebsbereit. Bei genauen Rechnungen sollte man den Rechner ca. 15td vorher warmlaufen lassen. ~4- 1,2 Einsetzen des auswechselbaren Analogprogrammierfeldes Vor dem Einsetzen des ( fertig programmierten ) Analogprogram- mierfeldes ( APF ) ist der Hebel rechts neben dem Buchsenfeld bis Anschlag nach obenvorn herauszuziı hen. Dann wird das Pro=1' grammierfelä an den Griffen aufgenommen und auf die dicken her- ausragenden Stifte aufgehüngt und aufgeschoben, Schlägt es an, so wird das Feld angehoben und gleichzeitig oben und unten in Aufdrückautomatik eingehängt. Nun wird das Analogprogrammier- feld mit dem Hebel langsam auf das Buchsenfeld gedrückt. Dabei ist darauf zu achten,daß sich keine Prorrammierkabel lösen. 1.3 Beschreibung der Funktion der zentralen Bedieneinheit, des Bediengerätes ( DBG 801 ) Die gesamte Bedienung des Kechners ist im digitalen Bedienge- rät zusammengefaßt. Das Bediengerät enthält vier FPunktionsgruppen. 1. Anwahl der Rechenelemente ?. Zeitwahl 3, Steuerung des Rechenablaufes 4. Einstellen der Koeffizientenpotentiometer Siehe dazu Bild 1.¢ 1.3.1 Anwahl der Rechenelemente Im Feld " Anwahl " sind die Tasten zur Steuerung der Anwahl und die Tastatur zur eigentlichen Anwahl. 1.3.1.1 Handanwahl der Rechenelemente Die Anwahl der Rechenelemente geschieht mit der Tastatur, die im Feld " Anwanl " zusammengefasst ist, mit Hilfe der sechs Tasten " P " und " V " und den zwei dekadischen Tastenstrei- fen. Die Tastatur dient zur Anwahl von 3 x ?LO Rechenelemen- ten, die sich auf drei Rechner 0, 1, ?, verteilen, wenn kei- ner der parallelen Rechner mit eigenem Bediengerät ausgerüstet ist ( dann ist nur die Anwahl von jedem Bediegerät zum zugehö- rigen Programmierfcld möglich ). Mit P wählt man alle Koeffizientenpotenziometer sowie 10 kontrollierbare Versorgungsspannungen an, Mit " V " werden alle anderen Rechenelemente angewahlt. Die 1U-ner Stelle kennzeichnet eines der Felder, 0 bis 9, des -5- Analogprogrammierfeldes. Die 10-ner Stelle wird mit dem lin- ken Tastenstreifen gewählt. Jie Einerstelle kennzeichnet die innerhalb dieses Feldes eingrtragene Adresse, sie wird mit dem rechten Tastenstreifen ge„ählt. Das Digitalvoltmeter zeigt als Rückmeldung für das angewählte Element an erster Stelle einen Kennbuchstaben (P,K,T,S,M,F,2), an zweiter Stelle die Nummer des Rechners (0,1,2),an dritter und vierter Stelle die Adresse von Feld und Rechenelement, Ist unter der angewählten Adresse kein Element vorhanden, so entfällt die Rückmeldung des Kennbuchstabens, Zuordnungstabelle zwischen Anwahl und Rückmeldung Taste | angewahltes Element Zehner Liner |Rückmeldg pP Koeffizientenpotentiometer 0,1,8,9 U bis 6 P 3 bis6 P Koeffizientenpotentiometer 2,7 oe P P Versorgungss pannungen OÖ bis 9 8 K v Integrierer/Speicher DO bis 9 | 0,1,2 I M kompl. Integrierer/Speicher |0 bis 9 | 0,1,2 I V | Summierer O bis 9 | 0 dis 5} 8 V Umkehrer ( Resolver ) 2,7 7,8 5 v Umkehrer ( Funktionsgeber ) a 9 5 V Moäulationsmultiplizierer 9, 1,843 7,8 M eee P 3 bis 6 , V Variable Punktionsgeber ri ae 9 F % bis 6 0,7,4 V Einzelbuchsen am APF ; 6 Z 5,769 Y Einzelouchse am Dgitprogrfeld, 7 9 2 1.3.1.2 Die Anwanlsteuertasten Die Anwahlsteuertästen sind links unten im Feld " Anwahl ", Sie dienen zur automatischen Anwahl bzw. der automatischen —-6-— Ausgabe von Ausgangsgrößen angewihlter Xechenelemente Uber ei- nen angeschlossenen Digitaldrucker. Die Taste " Hand " ist beim Linschalten schon gedrückt. Die Taste " Druck ein " schaltet den Lingang des Druckers auf den Datenausgang des Jigitalvoltmeters. Die Taste " Druck bef. " löst einen Befehl zum Ausdrucken der am Digitalvoltmeter angezeigten Adressen und Werte aus. Ein Druckbefehl erfolgt selbsttätig am Ende des Potentiometer- einstellvorganges, bei den Betriebsarten "Repet " oder " It, aut. " bei Grundtaktzeiten 100ms am Ende der Rechenzeit und bei der automatischen Anwahl. Automatische Anwahl Die Startadresse wird mit der Anwahltastatur eingetastet. Die Taste " Aut " bewirkt die fortlaufende Ausgabe der abgefragten Adressen mit ihren Werten. Die Ausgabegeschwindigkeit beträgt bei " Druck ein " ?Hz,ohne 0,5 Hz. Wird nach Ablauf des automatischen Anwahlvorganges die Enda- dresse eingetastet, so wird die Liste bis zu dieser Position ausgeführt. Unterbleibt dies oder ist die neue kndadresse klei- ner als die Startadresse, so endet die Liste bei der Position 99 und springt auf die eingetastete Adresse zurück, der uutomatische Anwahlvorgang wird durch die Taste " Hand " beendet, Die Taste " Stop " unterbricht die Liste. vie wird durch erneutes drücken von " Aut " fortgesetzt. Die Taste " Extern " schaltet das eingebaute Anwahlsystem für die Fernbedienung durch externe Steuergeräte ab. Die Taste " Extern " wird durch " Aut " oder " Hand " gelöscht. 1.3.2? Zeitwahl Im Feld "Zeitwahl"wird durch farbige Lampensignale angezeigt, welche äer drei Phasen gerade vorliegt.Es bedeuten: kelb- Pause &rün- Re: hnen rot- Halt = Die Dauer dieser Phasen wird an den drei Zeitgebern im glei- chen Feld eingestellt. Die Anordnung ist zweimal vorhanden, sodaß sich zwei voneinander unabhängige Rechenabläufe ( ein normaler: Rechenzyklus 1 und ein komplementdrer: Rechenzy- klus ? ) aufbauen lassen. Die Zyklen sind mit den fünf fest vorgegebenen Betriebsarten: " Dauer ", " Rechnen mit Halt ", " Repet. ", “ Iter. aut " and " iter. ıland " verknüpft. 1.3.2.1 Einstellen der Pausenzeit Die Pausenzeit ne fiir den normalen Rechenzyklus wird durch die Kombination von Grundtakt 1 STi und Zeitgeber 1 261 zweistellig mit Hilfe der schwarzen Gravour eingeutellt, Die Einstellung der beiden Drehschalter für Z¢1 werden ad- diert und mit der Einstellung von GTI multipliziert: Die Pausenzeit im komplementären Takt wird durch die Konbi- nation yon Grundtakt 2 GT2 und Zeitgeber 4 264 eingestellt. T = F GT2 p? 1.3.?.2 Einstellen der Rechenzeit 264 * Die.Rechenzeit für den normalen Rechenzyklus wird durch Addition der beiden Drehschalter von Zeitgeber 2 ZG2 zwei- stellig mit Hilfe der schwarzen Gravour vingestellt. Der Wert wird mit der Einstellung von GT] multipliziert: T F x 671 Es lassen sich Rechenzeiten zwischen 100«sund 1008 zweistel- lig einstellen, Die Rechenzeit des Komplementirzyklus' ist durch Zeitgeber 5 265 und den Grundtakt ? gegeben, Tna® RE x GT2 1.5.2.3. Die Haltzeit Die Haltezeit für den normalen und komplementären Rechenzyklus entspricht der jeweiligen Grundtaktzeit. T T H? * Demnach sind Haltzeiten von 1CQas ims, 10ms, 100ms, 18 möglich. GT2 —§ — 1.3.2.4 Einstellen der Rechenzeit vierstellig Die vierstellige Einstellung der Rechenzeit ist nur bei den Rechenprogrammen " Repet " und " Repet mit Halt " möglich. Es gilt die weiße Gravour an den Jrehschaltern für 2G2 und GT1. T, und 1; sind auf Is festgelegt. Die Einstellung wird an den Jrehschaltern von GTI, 2G? und ZG) vorgenommen. Die Einstellung von 26? und ZG1 addieren sich wie ungegeben und werden mit GT! multiplizicrt: Ta = [ 100x Pogo + Pot x GTI Die Rechenzeit l&iit sich mit den Grundtaktzeiten Ims und 10ms ( weiße Gravour ) zwischen Ims und 100s vierstellig einstel- len. Durch Taste " 10 X " von 100us bis 10s. 1.3.2.5 Die Taste " 10x " Die Taste "iox " befindet sich links im Handpotentiometer- feld unter dem Analogprogrammierfeld. Durch Drücken der Taste " 10x " erhält man bei Grundtakt- zeiten GT1/GT2 2 1Ü0ms eine Zeitraffung der Rechnung um den Faktor 10. Die Grundtaktzeiten werden um den Faktor 10 verkleinert, die integrationsfaktoren Ky werden um 10 ver- grösert durch Umschalten auf den nächstklein.ren Kondensator. 1.3.3 Steuerung des Rechenablaufes Der linke Streifen der Steuertaustatur ı.nthält alle Tasten für die Voreinstellung der festen Rechenprogramme und die Tasten für Eigen- bzw. Fremisteuerung des Rechners. Im rechten Streifen ist div Steuerung der Betriebsarten und die Funk- tionsprufung vun Rechner und dechenprogrammen zusammengefaßt. Bei Parallelbetrieb beider Rechner müssen die Rechenprogramme an Haupt- und Nebenrechner vorgswählt werden während die Funktionen der rechten Tastenreihe vom Hauptrechner zentral gesteuert werden. (vergl. Kap. 1.5.2.). Über die Möglichkeiten, die fest vorgegebenen 5 Rechenpro- gramme mit Hilfe der Taste " Programm " und dem Digitalzusatz abzuändern, externe Steuerung sowie die Funktion der Prüf- tasten informiert die ausführliche Bedienungsanleitung von Telefunken in Kapitel 6. = 1.3.3.1 Steuerung der Betriebsarten Steuerung der eingestellten Rechenprogramme Die Eigensteuerung des Rechners ist eigeschaltet ( die Ta- ste " Eigen " leuchtet ). PAUSE Die Taste " Pause " beendet alle laufenden Rechen- programme und ist der Ausgangszustand des Rechners für jedes Rechenprogramm. In der Betriebsart " Pau- se " übernehmen die Integratoren die Anfangswerte. Änderungen an der Rechenschaltung werden in Stellung "Pause" und bei abgefahrenem Pregrammierbrett vorgenommen RECHNEN Die Taste " Rechnen " startet jeden Rechenablauf, dessen Programm zuvor mit den Programmwahltasten festgelegt wurde, HALTEN Die Taste " Halt " unterbricht das Rechenprogramn. Es bleiben die zu diesem Zeitpunkt bestehenden Er- gebnisse erhalten. Das Programm wird durch die Taste " Rechnen " fortgesetzt. Vonfler eingestellten Rechen- zeit Tey bzw. Tre gehen dann bis zu ?x Grundtaktzeit GT1 bzw.GT2 verloren. WEITER Die Taste “ Weiter " führt den Rechenzyklusablauf fort, der zuvor in den Betriebszustand " Halten " gelaufen war. 1,3.3.2 Voreinstellung der Rechenprogramme Die Rechenprogramme werden in "Pause" voreingestellt und mit der Taste "Rechnen" gestartet. Die sich anschließende Rechenzeit wird nur beendet a) durch Retätigung der Taste "Halt" oder "Pause" b) durch Übersteuerung eines Rechenverstärkers, falls die Taste "Ü mit Halt" gedrückt ist c) von einem Signal, das die weiße H-Buchse mit grü- ner Diagonale auf Relaiserde oder von Aufschalten von O am Digitalprogrammierfeld auf Buchse H, RECHNEN MIT HALT Die Taste " mit Halt " grün | Nach Ablauf der Rechenzyklusphasen Pause und Rechnen entsprechend der eingestellten Pausen- und Rechenzeit Tpy und Try steuert der Zyklus in Betriebsart Halt. Durch Betätigen der Taste “ Weiter “ wird ohne Pause erneut um die eingestellte Rechenzeit Try weitergerech- net. Vor Betätigen von " Weiter " kann Thy neu einge- stellt werden, REPETIEREN JES RECHNEN Die Taste " Repet " Bei repetierendem Rechnen wird fortlaufend der Zyklus Pause-Rechnen-Halt mit den eingestellten Zeiten ToyrTpır TH4 durchlaufen. Durch Betätigen der Taste " Programm " wird die feste Abhängigkeit der Haltezeit Thai GTI auf- gehoben und durch entsprechende Programmierung auf dem Digitalprogrammierfeld beendet. Wenn die Einstellung der Rechenzeit Try auf zwei Dezimalen nicht ausreicht, dann besteht die Möglichkeit bei Betriebsart " Repet " die Einstellung der Rechenzeit auf vier Dezimalen zu erwei- tern ( 1.3.2.4 ). Die Fausen- und Haltzeit sind dann auf jis festgelegt. ITERIERHNIES RECHNEN Jie Taste " It. Aut. " Diese Rechenart dient dem automatischen iterativen Rechnen mit 2wei getrennten integrierergruppen. Die Gruppen werden als normale und komplementäre Inte- grierer/Speicher am Analogprogrammierfeld entsprechend programmiert, “ährend eine Gruppe rechnet, befindet sich die andere bei der Anfangswerteinstellung, in Pause, Die beiden Gruppen durchlaufen bis zum Abbruch des Rechenprorrammes durch Halt oder Pause den Zyklus; a) wenn die Urundtakte gleich sind Pauset-Rechnen!-Halt!-Fause?-Rechnen?-Halt?-?ausel b) wenn die Grundtakte verschieden sind: Pausei- -Rechneni-Halti-Pausel- Fause?-Rechnen?-nalt?- -Pause?- Bei der Wahl verschieutner Grundtakte ist deshalb zu beachten, daß die Summe aller Zeiten ( Pausen-,Rechen-, Haltzeit ) des schnelleren Taktes ein ganzzahliges Vielfaches des langsameren Taktes sein mud, zu b) bei. Beginn des Programmes wird zunächst Zyklus | durchlaufen bevor der 2. Zyklus in Pause! rechnet, damit ein definierter Taktuberyang stattfindet. fenn Fe der gingestellte Hechenzeitfaktor und Fs der Pau-' senzeitfaktor ist, dann lautet für GTa@GTb die Be- dingung: [Pro Fpa* | x GTa = nx GTb n ganzzahliz, positiv a, b = 1,2 oder 2,1 Mit der Taste " Programm " in Verbindung mit dem Digitalzusatz können abweichende Programme erziehlt werden. Die Taste " It, Hand " Diese Rechenart entspricht dem automatisch iterieren- dem Rechnen mit dem Unterschied, daß nach dem „Wurch- laufen eines Teilzyklus der Rechner in Halt stehen bleibt. Mit der Taste " Weiter " erreicht man den Taktwechsel. UBERSTEVERN MIT HALT Die weise Taste " mit Halt " Die weiße Taste mit Halt ist neben der grolen roten Übersteueranzeige- und Ubersteuerléschtaste. Ist sie gedriickt ( beleuchtet ), dann wird unabhäng- ig von der eingestellten kechenärt bei Ubersteuern eines anwählbaren Hechenverstärkers die Rechnung an- . gehalten. Nachdem der Ubersteuerungsgrund beseitigt wurde ( Taste Pause ),muß die Rechnung neu gestar- tet werden ( Taste Rechnen ). Das Aufheben der Halte- sperre durch nochmaliges drücken der Taste " mit Halt" führt zur Fortsetzung des Programmes. Es gehen hier maximal ? x GT verloren, 1.3.4 Einstellen der Koeffizientenpotentiometer Es sind die Tasten " Pot " im Feld " Steuerung " und " Hand " ‚im Feld " Anwahl " zu drücken, Damit werden alle Potentio- meter vom Analogprogrammierfeld abgetrennt, die erdfreien Potentiometer werden geerdet, und an +1 ( 10V ) gelegt. Jie Einstellung deroeffizientenpotentiometer erfolgt nach been- deter Programmierung, die Hinstellwerte sind belastungsab- hängig. Das einzustellende Potentiometer wird mit Kennbuch- staben P und Adresse nach 1.3.1 angewählt. —A2- 1.3.4.1 Handpotentiometer Die Handpotentiometer sind duren die Einer- Adresse 3,4 ge- kennzeichnet mit den reldadressen \,1,3,4,5,6,8,9. Jie Ein- stellung erfolgt von Hand an den mit den Adressen bezeichneten Handpotentiometern im Feld unter dem Analogprogrammierfeld. Adresse und eingestellter Wert werden nach Anwahl am Digitalvolt- meter angezeigt'. Die Handpotentiometer im Feld 0 und 9 las- sen sich koppeln, Man kann dann mit einem Drehgriff beide Po- tentiometer gleichmäßig verändern. der Schalter in der Mitte über den Potentiometer wird hineingedrückt und auf Il ( gekop- pelt ) oder /[/ ( nicht gekoppelt ) gedreht. 1.3.4.2. Servopotentiometer Die Servopotentiometer haben die Feldadresse 0 bis 9 und die Eineradresse 0,1,2,5,5. der einzustellende Wert zwischen 0,00 und 1,0 ( entspricht 6000 bis 9999 ) wird auf der vierdekadischen Tastatur rechts neben dem Sediengerat eingetastet, Der Einstellbefehl wird durch die Taste " Pot " rechts neben der Tastatur gedrückt. Jie Taste rastet ein und leuchtet, Ist der Einstellvorgang beendet, so springt sie heraus und es zeigt sich der tatsäch- lich eingestellte Wert am Digitalvoltmeter. Es sind Abweichun- gen von !-3mVY zulässig. Die genaue Einstellung erreicht man a) durch nochmaliges Geben des Einstellbefehles b) durch Betätigen des Schalters " Direkt " unterhalb aer Taste " Pot ". > bedeutet Vert wird größer < bedeutet Wert wird kleiner Mit dem darunter befindlichen Potentiometer stellt man die Finstelleeschwindirkeit ein. Wenn nach Geben des Einstelibefenls innerhalb einer Zeit von ca.3s der gewünschte Wert nicht eingestellt weden kann (Finstell- wertliegt an der oberen oder unteren Bereichsgrenze oder kein Servopot, angewählt),dann leuchtet die, über der Taste "Pot" befinäliche rote Warntaste auf, Um den Einstellbefehl aufzu- heben muß diese Taste gedrückt werden, Eine andere kontinuierliche Einstellung von Servopotentiome- a ki tern mit Hilfe der Ausgangsspannungen von kechenelementen wird in der ausführlichen Bedienungsanleitung in Kapitel 5.?.5 an- gegeben, 1.4 Beschreibung des Analogprogrammierfeldes ( APF ) und der Programmierung der Einzelemente 1.4.0 Allgemeine Übersicht liber das Analogprogrammicrfeld Das Analogprogrammierfeld ( APF ) ist in 10 Adreöfelder einge- teilt, deren Adreiziffern am oberen ( 0 bis 4 ) bzw. unteren ( 5 bis 9 ) Rand stehen. Die Felder (,1,3,4,5,6, 8,9 sowie die Felder ? und 7 sind im wesentlichen in ihrem Aufbau gleich. Feld 0,1,3,4,9,6,8,9, = Feldtyp 1 Feld 2,7 = Feldtyp 2 siehe Bild 1.4a/b Links und rechts am Rand befindet sich je eine senkrechte Buchsenreihe, die die Querverbindungen ven ApP zu APF, Digi- talzusatz zu APF und Koppelwerk zu AP? herstellen können oder herstellen. Jedes Rechenelement hat eine zweistellige Adresse zur Kennzeichnung der Lage seiner Programmierbuch- sen auf dem Programmierfeld, Sie setzt sich aus der Zehner- stelle für iie Feldadresse und einer Einerstelle für die Adresse im Feld zusammen. Die Anwahl der anwählbaren Rechen- elemente erfolgt vom Bediengerät aus ( siehe Abschnitt 1.3.1 ). Das Analogprogrammierfeld ist nach einem Farbcode aufgebaut. So entspricht die Farbe: Grün o. grüne Diagonale; den Eingängen von Rechenelementen, Ausgabegeraten und freien Netzwerken. Orange o. orange Diagonale: den Ausgangen von Kechenelementen; orange-mit-weißer-Diagonele-Ausgang darf nur mit Summenpunkt von Verstärkern belastet werden. gelb: entspricht den Fotentiometerbuchsen weiß: den freien Vielfachen, den Ausgängen von Steu- erleitungen oder den von der Anwahl aus anwähl- baren Z 6 Buchsen, blau; der negativen Referenzspannung rot: der positiven Referenzspannung schwarz: der Rechenerde WY jj ID YU oO 6) co Feldtyp i reer Sas Felder 0,1,3,4,5,6,8,9 O:0105010:01010|0|0 00010010919; 0101010[010|0’019: 010101010 010791010 sjtejsjtejlejteileiteike re; OIANTITIOIOI OLE 0101 01010107070] 010 0101010|0101010101© 001010101010 9, ajo CMO LO To ejfejtejfejfejfejfejlejfejle} See EIcRIIS I seeder: 6} 315T06010’0 P-Steuerbuchsen hand - Schaiker ‘ewe Vind Vn Van 2 | (@) Oo Komparator she) 00 0/0] [0] 0] 0x0 oo 00 OG} lol lol 10.0 O/O rOsO| ‚DS |O oO elle bi} OFO 0:0 (eke) [eliej OJO/D JO! Modutations mute. 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[97070] {@) oO 00 S OÖ Ind \51010101 Sn 5 O0 : oO (Stéuer- ‘oy ‚2 0600 id] £ y }eitungen HO O'O| Buchsen des Mag. für Sehrittscnalter Nichtlin. Binschiibe DVM= Anwahlbuchse - Ab - braun: entspricht Schaltern { Hand-, Schritt-, Kompa- rator- und Integrierer/Summierer-Schalter ). 1.4.1 Referenzspannungen Farbe der Buchsen: rot = Positive Referenzspannung ( +10V ) +1 blau = Negative Referenzspannung ( -10V ) <1 schwarz Rechenerde ( ov ) 0 1.4.2 koeffizientenpotentioneter In jedem der 8 Feidtyp-I-Felier sind 7 ( D bisS ) gelbe Po- tentiometerbuchsen ängeordnet mit den Kennbuchstaben HP ( Hantipötentiometer ) oder OP ( Servopotentiometer ). In den Feldern ? und 7 stehen 5 Servopotentiometer SP zur Verfügung. Jie Eingänge der Poiensiometer „ind mit grüner Jiagonale, die Ausgänge mit oranger liagonale gekennzeichnet, Bei manchen Poteritiometern ist zusätzlich das untere Ende herausgeführt. Jıese Fotentiometer sind erdfrei. Sie werden vor allem zum Aufbau von nichtlinearen Schaltungseiementen benötigt. Beschal- tet man den den herausgefuhrten Anschluß mit Rechenerde so läßt sich das Fotentiometer wie ein koeffiziuntenpotentiometer ver- wenden, der Aus gang der Potentipmeter darf nie mit Verstär- kerausgängen oder Heferenzspannungen beschaltet werden ! Alle Fotentiiometer lassen sich vom Digitalbediengerät aus anwahlen ( 1.3.1 ). Die Einstellung erfolgt nach 1.3.4 . 1.4.3 Die kechenverstärker Jie Rechenverstärker sind zum Teil mit äuleren Hetzwerken ver- sehen, die eine wahlweise crogrammierung als Summierer, Inte- grivrer/Speicher bow, komplementärer Integrierer/Speicher oder als offener Veratärker zulassen. Für die Programnierbuchsen gilt folgender Farbcode: grün = Eingänge der Fechenverstirker orange = Ausgänge der kecnenverstärker braun = ‘Anschlugbuchsen der elcktrn. oder Relaisschalter schwarz/ braune Diagonale Relaiserde weiß = Steuerleitungen vom Seiiengerat as IF - Alle Verstärker sind intern stabilisiert, 1.4.3.1 Umschaltbare Verstärker Alle Felder enthalten drei umschaltbare Verstärker, die als Summierer, Integrierer/Speicher oder komplementäre Integrierer/ Speicher programmiert werden können, Die Einerstelle der Adres- se ist mit L,1,? auf dem APF angegeben. weder Verstärker ver- fügt über zwei Einer ( 1 )- Eingunge. Uber den Summenpunkt 5 können mit Hilfe der freien Lingangsnetzwerke zusätzliche Ein- gange geschaffen werien. Bei der Frogrammierung ist darauf zu achten, daß die Integrationszeitkonstante T = 1/k = RC, die für die Anfangsbedingungen T, = i/ 40k. = (1/40) T beträgt, der jeweiligen Pausenzeit Tp angepaßt ist. Anderenfalls erge- ben sich nach Asa, (1 - e"t/T, y Fenler durch unvollständiges Einstellen des Anfangswertes Ay: 1.4.3.1.1 Summierer Adresse 0,1,2 im Feld mit Kennbuchstabenrückmeldung 5 Der vierpolige Kurzschluästeeker ( Trennstecker ) wird so ge- steckt, daß seine untere iiaiftte das Zeichen " & “ verdeckt und d mit H und U mit Relaiserde verbunden ist, Die Rückführung wird durch Verbindung des Ausgangs mit einem Eingangswiderstand hergestellt. d ra 4 Pe Pe et = ; [ = lo Erde verdrantetes Schaltbild symbolisches Schaltbild Shy FIV perm sbmofuy Sg) bob: nal fv a 29774727775 580. olo|: oo O:O'O O O ejlell® olo: —_ O;OhOLOLO!O An 4 : faa 1.4.3.1.2 Integrierer Eineradresse 0,1,2 , Kennbuchstabenriickmeldung I Der Trennstecker wird so gesteckt, daß seine untere Hälfte das Zeichen „ff verdeckt. Für die Wahl einer anderen als der Integrationskonstanten k= 1 8 muß ein zusätzlicher ein- facher Kurzschlußstecker das Zeichen " " " " of" =k = We oder" 100f" = k= 100s verdecken. Die Taste “ 10x" erhöht die Integrationskonstante um den Faktor 10 ( 1.3.2.5 ). DerAnfangswert wird an der Buchse A programmiert, die Buchse P ist im Zusammenhang mit der Betriebsart " Statisches Programmprifen " erforderlich, siehe dazu Kapitel 6 der ausfühlichen Bedienungsanleitung. verdrantetes Schaltbild symbolisches Schaltbild SA A SAA h _ a k, R ie —| 7, ‘i - | 10x schneller F . | -1 a aot ohne KurzschluSstecker Fun 18 ids _4 eh Stecker über 10 f Ke = 108 100 s Stecker über 100) a TOE 1000 a7" MO « 1.4,3,.1.3 Speicher Eineradresse 0,1,? , Kennbuchstabenrückmeldung I Die Progammierung eines Speichers erfolgt ohne Trennstek- ker mit kurzen Programmierschnüren. Man verbindet: Buchse R - weiße Buchse P Buchse H - Buchse r Der Kurzschluästecker zur Anwahl des Integrierkondensators ( Speicherkondensators ) wird je nach Rechengeschwindigkeit und Speicherzeit über " 10f" oder " 100f" gesteckt, um kurze Ladezeiten zu erreichen, Eine andere Schaltmöglichkeit über den Digitalzusatz ist in der ausfühlichen Bedienungsanleitung unter 5.1.1.6 beschrie- ben ( Anfangswertnetzwerk wird Speichereingang, kleine Zeitk.) - 0 - verdrahtetes Schaltbild symbolisches Schaltbild TT) Der Anfangswert wird über die Buchse A aufgegeben. 1.4.3.1.4 komplementäre Integrierer Eineradresse 0,1,? „ Kennbuchstabenriickmeldung I Komplementäre Integrierer finden bei dem iterativen Kechen- Programm Anwendung, Der Trennstecker wird so gesteckt, daß seine obere Hälfte das Zeichen wr» verdeckt. Als Integra- tionskonstanten stehen wie unter 1.4.3.1,? wieder 1s bis 1000s über das gleiche Kondensatornetzwerk zur Ver- fügunz. verdrahtetes Schaltbild symbolisches Schaltbild AA | Ah — P H —1 so = R = ti 1.4.3.1.5 komplementärer Speicher Eineradresse 0,1,2 , Kennbuchstabdenrickmeldung I Die Progammierung erfolgt wie beim normalen Speicher unter 1.4.3.1.3 mit der abgeänderten Steuerung: Buchse R - weiße Buchse P Buchse H - Buchse r SAA P — —i verdr. Schaltbild symb. Schaltbild 1.4.3.1.6 offener Verstärker Eineradresse 0,1,2 ,Kennbuchstabenriickmeldung 5 Zur Programmierung eines offenen Verstarkers wird nur der Trennstecker benötigt. Er wird so gesteckt, daßsein unterer Teil das Feld "IL" bedeckt und H - d und U- Relaiserde ver- bindet, de H IP z= P —— u [ Rel. Erde verdrahtetes Schaltbild symbolisches Schaltbild ~£2- 1.4.3.1.7 einzelsteuerbare Integricrer/Speicher Eineradresse 0,1,2 , Kennbuchstabenrückmeldung 1 Integrierer und Speicher lassen sich unabhangig vom Bedienge- rät steuern. ( d.h. vom Jigitalzusatz aus oder von Hand ) Die an den äteuerleitungseingängen in den Schemazeichnungen unten angebrachten Zeichen a) bedeuten, dal das Anlegen von Rechenerde am APF ( durch eine geerdete Steuerleitung ) oder einer binären 0 am Digitalzusatzgerät das Anziehen des entsprechenden Relais’ oder Schalten des Schalters bewirkt, Integrierer verdrahtetes Schaltoild symbolisches Schaltbild SAA SA A NH |p a ei — ----+ LAR Speicher verdrahtetes Schaltbild symbolisches Schaltbild SAA H u 4 P 4 R 1.4.3.1.8 zeitlicher Ablauf der Rechnung bei Integrierer/ Speicher 4 dpitus er IS comms I Cyklul ery Pausentait: § idesananpredt—— is. 2 far lott, pes —— } Mteratom tout ote hiker Taf ei gedrünt I. - MUCH a ieee | te fai m a bot i told bore? ay pote .— 4 | oe Ds Gemateite . we dis Da Si eee da ar 6M 9 fi a en ! wnannnnnnan Stauerlaitungen ar H | ne amAPf A -$v — Lt: Se - +p - = mean: buckum r es the N L = | er : . oe | | yes SS EEE career x SSR Bi u HD snes 1 GE J sm Fad 2 BR wh | re ] | —_———t amt ti 5; | | ry a ? . m _ |] P=! | mi | | | rn ai ~2 — + -! = Ha aie} | | ee || | | | | | The | it fi || Be Zt el | Li» i / p NL | it | —_ une 27 er j Selle sen St Komplamenist__ Ft | + Spexh=r [2 \ 1 | A| == z t | = 1.4.3.1.9 Tabelle der notwendigen Verbindungen für die Be- triebsarten der unschaltbaren Verstärker: Betriebsart Verbindung der Buchsen Summierer a mit Rückführung U - Relaisrede TR = ey urzschluiste Integrierer H h evtl. Kurzschlußstecker R-r über 10f oder 100f kompl. Integrierer H-ü evtl. Kurzechlußstecker | R= T ber 1U J oder 00 f Speicher | a r Rickf. über Lingang ei R-P ies Angekoppelten fr. Netzw, kompl. Speicher H-T Rückf. über 10-Eingang ei- R - P nes angekop. freien Netzwerk, H = ad Off, Verstärker | U = Rel.-erie -2S— 1.4.3.2 Summierer Neben den umschaltbaren Integrierern- Summierern sind in beiden Felätypen noch weitere Summierer vorhanden. Sie sind ebenfalls stabilisiert und direkt anwählbar, Um die Rückführung herzu- stellen muß mit Hilfe eines Kurzschlußsteckers der Ausgang mit einem Fingangswiderstand verbunden werden. 1.4.3.7.1 Summierer I Feldadresse OD bis 9 ohne ?,7, Eineradresse 3, Kennbuchstabes — — —— — — — verdrahtetes Schaltbild symbulisches Schaltbild 1,4.3.2.2 Summierer II Feldadresse ?,/ , Eineradresse 3, Kennbuchstabe 5 cg Feldadresse 0 bis 9, Eineradresse 4,5 , kennbuchstabe 5 Die Summierer 4 und 5 liegen bei den Buchsen für die nicht- linearen Steckkarten ( Parabelmultiplizierer ). Sie werden benötigt, um dessen Eingang -B herzustellen und über den Sum- AN et menpunkt gekoppelt, um als Ausgangsverstärker zu dienen. er \ " vr zeny FV oO = o000 (one) we rhuvb -7n O00 e) ‘O00 Arob N ¢> | tJ) ol -en g > aH ov 400% „57 ¢ "„TIayn, Pun „sog, Taq Inu qygeTTyos > 4xe4uoyY [e) . - kur | © -“17 MAG Pa ss) | ' J 2. T ; | ia Os a = DE | 0.0.2, 0,0, ZOKR J in. o-t_h ° 7" {Cn *» 10) = c Dr 5), DVN Verstärker mit Eingangsnetzwerk | commend A aueh: 7 S verärahtetes Schaltbild symbolisches Schaltbild 1.4.5.3 Umkehrer Neben den Summierern und Intezsrierern stenen noch einige Un- kehrverstärker am Analogprogrammierfeld zur Verfügung. Jiese Verstärker sind entweder durch Tastendruck am entsprechenden BEinschub oder nur über eine Z6-Buchse auf den Umkehrerausgang anwählbar,Die reinen Umkehrer liegen zwischen den Symbolen: > oder > Sie sind vorhanden, wenn der entsprechende Einschub bestückt ist. 1.4.3.3.1 C-Umkehrverstarker Feldadresse 0 bis 9 ohne 2,7; Eineradresse C ; keine dir.Anwahl Diese Verstärker haben eine 10-ner ( 20kS2) Rückführung und Eingang. Sidlassen sich durch 7uschalten eines freien Ein- gangsnetzwerkes an 5 zu Summierern erweitern. Die mit "10" bezeichneten Fingänge haben dann die Wertig- keit 1, die mit "i" bezeichneten Eingänge ote die Wertigkeit 0,1. — 4 CC symbolisches Schaltbvild —28- 1.4.3.3.? Reine Umkehrer ~ Diese Umkehrer sind über die beiden Buchsen zugänglich, zwi- schen denen das Zeichen [> oder B® steht, sofern der ent- sprechende Einschub bestückt ist. Bel Funktionsgeber, Resolver, und nichtlinearem Einschub muß vorher die Taste [> gedrückt werden,die sich am Einschub befindet, 1.4.4 Multiplizierer Im Rechner sind zwei Multiplirierertypen einsetzbar: a) Modulationsmultiplizierer b) Parabelmultiplizierer Die Lage in den Feldern des APF ergibt sich wie bei allen hier vorgestellten Elementen aus den Übersichtsbildern zu Feldtyp 1 und ? ( Bild 1.43/b ).Maximal lassen sich 8 Modulationsmulti- plizierer und 10 Parabelmultiplizierer im Rechner unterbringen, Die Multiplizierer lassen sich zur Multiplikation/Division und zum Radizieren/Potenzieren verwenden. 1.4.4.1 Parabelmultiplizierer In jedem Feld des APF kann sich an den Buchsen des Magazins für Nichtlineare Netzwerke ( nicht zu verwechseln mit dem Einschub für Nichlineare Netzwerke ) , das sich über dem Jigitalzusatz- gerät befindet, ein Parabelmultiplizierer zur vorzeichenrich- tigen Multiplikation befinden. Da zwischen den Buchsen + A und - A bereits ein Umkehrer vorhanden ist, braucht -A nicht mehr beschaltet zu werden, Von den beiden parallelgeschalteten Ausgängen ( orange mit weißer Diagonale ) wird einer auf den Summenpunkt S eines Verstärkers geschaltet. An dessen Ausgang steht das Ergebnis zur weiteren Programmierung zur Verfügung. Mit Summierern 4,5 ergibt sich eine gute Zusammenschaltmöglichkeitffür den Ausgangsverstärker und +B in -B Umkehrer. Siehe auch in der ausführlichen Bedienanleitung in Kapitel 5.3.2 . —/3 = O 0100 ClOlO lO Oo OOO 1.4.4.2 Moduletionsmultiplizierer In ailen Feldern des APF außer ? und 7 kann je ein Modulations- multiplizierer zur Verfügung stenen. Kennbuchstabe M Der Modulationsmultiplizierer b ldet zwei Produkte: x A (7) wna AB (8) # Die se Produkte werden in { 7 ) bzw. (8 ) für die direkte weitere Programmierung hergestellt. Der Rechner ist z. Zt. nicht mit Moduiationsmultiplizierer bestückt ( siene Kapitel #.%.! der nusführlichen Bedienungs- anleitung ) 1.4.4.3 Parabelmultiplizierer im kesolver Siehe Kapitel 1.4.6 1.4.5 Funktionsg»-ber Es stehen am Analogprogrammierfeid in & Feidern ( Felätyp 1 ) die Programmierbuchsen für je ein variabier Funktionsgeber und je eine Universalknickfunktion ( Bexrenzer, Tote Zone, Schrä- ge Hysterese, Betragsfunktion und Logarithmusfunktion ) zur Verfügung, wenn der Einsehub V#G ( Variable Funktionsgeber ) und im Nagazin für Nichtlineare Netzwerke über dem Digital- zusatzgerät ( DEX-Gerüt ) dle Plätze BG O bis MG 9 belegt sind, Außerdem besteht die Möglichkeit an Stelle der parabelmulti- plizierer im Magazin für Nichtlineare Netzwerkehandere Funk- tonen einzustecken. 1.4.5.1 Feste Funktionsgeber 1.4.5.1.1 Im Magazin für Nichlineare Netzwerke an Stelle der Parabelmultiplizierer Es gibt folgende Steckeinheiten a) +x? und - x° für -i® x = +1 >) in Tx, sin! x, Cou II x, cos tx fiir -1 * x * 47 ce) Tarcsin x Lürn-t Sm: 1S #1 d) lg 100x für -1 = x = <-0,;01 u. 0,01 = x = 41 Genaueres wird in Kapitel 9 und 5.4 der ausführlichen Bedie- nungsanleitung angegeben. 1.4.5.1.2 Universalknickfunktionen Im Nagazin für Nichtlineare Netzwerke rechts neben den Plät- zen für 1.4.5.1.1 oder 1,4.4,1 „ Feldadresse BG 0 bis BG 9, Es gibt hier folgende Steckeinheiten: a) Begrenzer Tote Zone Schräge Hysterese Betragäpildung b) Rauschgenerator auf Feld 0,5 ce) Logarithmusfunktion Siehe die Buchsenbelegung in Kapitel 9 und 5.10 der ausführ- lichen Bedienungsanleitung. 1.4.5.2 Variable Funktionsgeber 1,4.5.?.1 Im Magazin für Nichlineare Netzwerke an Stelle der Parabelmultiplizierer Im Magazin für Nichtlineare Netzwerke oder im Einschub für Nichtlineare Netzwerke können Variable Funktionsgeberkarten VAR eingesetzt werden. Siehe dazu Kap, 9 und Kap, 5.4.2 in der ausführlichen Bedienungsanleitung, 1.4,5.2.? variable Funktionsgeber 1.4.5.2.2 Einschub Variabler Funktionsgeber Es stehen auf dem APF in den Feldern VU bis 9 onne 2,7 je ein "variabler Funktionsgeber zur Verfügung, wenn der entsprechende Einschub vorhanden ist. Man wählt sie unter V mit der Feldadres- se m und der kineradresse 9 an. kennbuchstabenrückmeldung F Oo | ‘ef . Der kingang x muS direkt aus einem Verstärker fey beschaltet werden ( ohne Zwischenpotentiometer ) Jeder Funktionsgeber kann eine Funktion y = f (x) durch ?0 Ge- radenstücke approximieren. Die 2 Knickstellen des Diodennetz- werkes sind äquidistant und liegen synmetrisch zu x = O von -1 bis +1 ( 1 = ILV Maschineneinneit ). Die Maximalsteigung der Approximationsgeraden kann auf * 5V/V oder * 1,7V/V mit einem Drehschalter eingestellt werden. Jie kleinere Steigung ‚verbessert die Genauigkeit, 1,4.5.?.2.2 Einstellen des Funktionsgebers Die Einstellung des variablen Funktionsgebers geschieht mit dem Digitalvoltmeter und der Tastatur zur rinstellung der Servopo-