Analogrechner Do 80 / Analog Computer Do 80
Analogrechner Do 80
- DomierSysiem GmbH
~ Analog Computer Do 80
1. Allgemeines
wher DORNIER 80 ist ein ungemein kompakter 10 Volt-
isch-Analogrechner. Sein geringes Gewicht und seine
kleinen Abmessungen (19 Zoll-Normgehäuse) machen
ihn zu einem transportablen Tischrechner. Der Rechner
istmitanderen 19 Zoll-Geräten stapelbar.
Die Gestaltung des Programmierfeldes entsprichtdem-
jenigen größerer Rechner und die Möglichkeit zurBe-
schaltung der Rechnerelemente istähnlich flexibel. Der
DORNIER 80 unterscheidet sich von den üblichen
Schulrechnern, weil er eine weitergehende Schulung
und Überleitung zu Großrechnern ermöglicht.
Aus Preisgründen wurde auf ein auswechselbares Pro-
grammierfeld verzichtet. Ein solches ist allerdings auch
für Rechner dieser Preisgrößenordnung nicht üblich.
2. Aufbau des Rechners
Oberhalb des Programmierfeldes befinden sich die vier
Potentiometer-Einschübe. Jeder Einschub enthält das
ihm zugehörige Steckfeldsegment. Im rechten Teil be-
findet sich der Steuereinschub mit dem Anzeige- und
Bedienfeld, der zu Wartungs- und Reparaturzwecke
über Adapterkabel außerhalb des Rechners betrieben
werden kann.
An der Rückseite des Rechners befinden sich außer
dem Netzanschluß die Anschlüsse für den Parallelbe-
trieb zweier Rechner sowie Buchsen mit Steuersignalen
(z. B. für Anschluß und Steuerung von Registriergerä-
ten). Ferner sind hier die internen Versorgungsspan-
nungen herausgeführt.
1. General
The DORNIER 80 is a very compact 10 V desktop
analog computer. Low weight and small dimensions
(19” standard casing) make it a transportable desktop
computer. The computer is stackable with other 19”
equipment.
The patch panel layout corresponds to that of bigger
computers; the possibilities for flexible wiring of the
computing elements are similar. The DO 80 differs from
common instructional computers in so far as it permits
advanced training and lead-over to large computers.
The exchangeable patch panel was dispensed with for
reasons of cost. Such panels are indeed not customary
with computers of this price class.
2. Computer Set-Up
The four potentiometer modules are located above the
patch panel. Each module contains the pertinent patch
panel segment. On the right-hand side is located the
control module with the indicator and control panel.
External operation of the control module is possible via
adapter cables for the purpose of maintenance and
repair.
On the rear are located the connectors for parallel
operation of two computers, control signal terminations
(e. g. for connection and control of recording equip-
ment) and the mains supply. The termination of the
internal supply lines are also located on the rear.
DORNIER .- Elektronikprodukte/Electronic Products
jew
Vi
0, front
Analog Computer DORNIER 8
Analogrechner DORNIER 80, Vorderansicht
13,14
17
21
22
e eesereciesvosseres |F
18 19 20
15°
jew
vi
Analog Computer DORNIER 80, rear
icht
Rückans
,
Analogrechner DORNIER 80
sn ho Ber Trace
Phd e
[ Pe
ete
....
...
3. Beschreibung der Bedien- und
Anzeigeelemente
@ic einzelnen Bedien- und Anzeigeelemente haben die
©
folgenden Funktionen (siehe nebenstehende Bilder):
1) Abgleichpotentiometer fur +10 Volt-Referenzspan-
nung
2) Abgleichpotentiometer fur -10 Volt-Referenzspan-
nung
3) Lampenfeld zur Anzeige des Zustandes der maxi-
mal vier Komparatoren
4) Ubersteuerungs-Anzeigefeld. Pro Einschub existiert
eine Lampe zur Anzeige der Ubersteuerung der in
diesem Einschub befindlichen Verstarker. Gleich-
zeitig wird ein Ausfall der beiden Referenzspannun-
gen angezeigt.
5) Analogvoltmeter mit drei umschaltbaren MeBberei-
chen
6) Schalter ,Ubersteuerungs-Halt”. Bei umgelegtem
Schalter wird bei Auftreten einer Ubersteuerung
selbsttätig die Betriebsart HT angesteuert.
7) Eingangsbuchsen zum Analogvoltmeter
8) Zwolfstelliger Wahlschalter für Analogvoltmeter.
Mit diesem Schalter können gemessen werden:
@ die Versorgungsspannungen
+Ref, -Ref, +15 V,-15V,+12V,+5V
@ die ander grunenBuchse (7) angelegte Spannung
gegen Masse mit den MeBbereichen:
+ 1: 15 VVollausschlag
+10: 1,5 VVollausschlag
ABGL: ca. 150 mV Vollausschlag
9) Netzschalter mit Anzeigelampe
10) Einstellpotentiometer fur die Rechenzeit in den Be-
triebsarten RR (Repetierend Rechnen) und 1 x (1x-
Rechnen). Das Produkt aus Potentiometerstellung
und Stellung des Schalters 11 ergibt die Rechenzeit,
also die Zeit, in der sich der Rechner während „Re-
petierend Rechnen” im Zustand Rechnen befindet.
3. Description of Control and
Indicator Elements
The individual control and indicatirtg elements have the
following functions (see illustrations on left-hand page)
1) Balancing potentiometer for + 10 V reference vol-
tage
2) Balancing potentiometer for — 10 V reference vol-
tage
3) Lamp pane! to indicate the state of the maximally
four comparators
4) Overload indicator panel. Overload of the ampli-
fiers housed in the module is indicated by one lamp
per module. A failure of one of the two reference
voltages is indicated simultaneously.
5) Analog voltmeter with three switchable measure-
ment ranges
6) UHT (overload hold) switch. If the switch is thrown,
the hold mode is automatically set in case of an
overload.
7) Analog voltmeter inputs
8) Twelve-Position selector switch for analog volt-
meter. The following can be measured by means of
this switch:
@ the supply voltages
+REF, —REF, +15 V, -15V,+12V,+5V
@ the voltage applied on the green socket (7),
referred to signal ground, with the following
measurement ranges
+ 1 15 V full scale
+10: 1,5 V full scale
ABGL : approx. 150 mV full scale
9) Mains switch with indicator lamp
10) Setting potentiometers for the computing time in
the RR (repetitive operation) and 1 x (compute 1 x)
modes. The product from potentiometer setting
and position of switch 11 yields the compute time,
thus the time during which the computer is in the
computing state during ,,repetitive computation”.
DORNIER . Elektronikprodukte/Electronic Products
11) Wahlschalter für Grobeinstellung der Rechenzeit.
Mit Hilfe des Einstellpotentiometers 10 und des
Schalters 11 kann die Rechenzeit gemäß folgender
Tabelle variiert werden:
11) Selector switch for rough setting of compute time
The compute time may be varied by the setting
potentiometer 10 and the switch 11 according to
the below table:
Stellung Pausenzeit Rechenzeit Position IC time Compute
Schalter 11 tp switch 11 tp time
0.1 sec 0.1 sec 0.1./. 1.1sec 0.1 sec 0.1 sec 0.1./. 1.1sec
1 sec 0.1 sec 1 /. 11 sec 1 sec 0.1 sec 1 /. 11 sec
1 sec 1 sec 1 /. 11 sec 1 sec 1 sec 1 J. 11 sec
10 sec 1 sec 10 /.110 sec 10 sec 1 sec 10 ./.110 sec
12) Einstellpotentiometer für Pausenzeit. Die unter 11
angegebene Pausenzeittp gilt, wenn sich das Poten-
tometer 12am Anschlagim Gegenuhrzeigersinn be-
findet. Von diesem Wertaus kann sie Uber das mehr-
gängige Potentiometer vergrößert werden. Pausen-
und Rechenzeit werden über die Taste 21 auf ein
Zehntel der eingestellten Werte herabgesetzt. Spe-
ziell bei Betrieb komplementärer Integrierer kann
eine einstellbare Pausenzeit von Nutzen sein, was
durch das Potentiometer erreicht wird.
13) Schalter FERN-Bedienung. Dieser Schalter schaltet
den DORNIER 80 als Nebenrechner zu einem ande-
ren DORNIER-Rechner („Master-Slave”-Betrieb).
Der Zeitgeber eines Nebenrechners bleibt getrennt
funktionsfähig und kann wie üblich über die Tasten
15 bis 21 gesteuert werden. Somit steht ein weiterer
unabhängiger Taktgenerator zur Verfügung.
14) Anzeige FERN-Bedienung. Bei einem als Neben-
rechner geschalteten DORNIER 80 leuchtet diese
Lampe.
15) AB-Taste. Ein Betätigen dieser Taste bringt den
Rechner in die Betriebsart AB (Anfangsbedingung),
in der sämtliche normal beschalteten Integrierer
ihre Anfangsbedingungen aufbauen.
Die Sammelschienen DR und HT im unteren Teil
eines Integrierer-Einschubs werden in Abhängigkeit
von der Betriebsart über Transistoren an Relaiserde
geschaltet. Die einzelnen Einschübe sind hierbei
über Dioden gekoppelt.
In der Betriebsart AB gilt für die Sammelschienen:
DR = Transistor gesperrt
HT = Transistor leitend (Relaiserde)
12) Setting potentiometer for IC time. The IC time tp
indicated in 11 applies when the potentiometer 12
is set to its max. position in counter clockwise direc-
tion. It may be increased from this value via the
multi-turn potentiometer. IC and compute time are
decreased via button 21 to atenth ofthe values set.
A settable IC time, realized by the potentiometer,
may be especially profitable in case ofan operation
of complementary integrators.
13) REMOTE control switch. By setting this switch atl
DO 80 may be operated as a slave to another
DORNIER computer. The timer of a slave computer
remains separately functional and may be set as
usual via the buttons 15 to 21. A further independent
clock is thus available.
14) REMOTE control indicator. This lamp illuminates if
a DORNIER 80 is operated as a slave computer.
15) AB button. By pressing this button the computer is
set to the IC mode (initial condition) during which all
normally controlled integrators build up their initial
conditions.
The DR (operate) and HT (hold) buses in the lower
part of an integrator module are switched to relay
ground via transistors, depending on the mode. The
individual modules are decoupled via diodes.
The following is valid for the buses in the IC mode:
DR transistor cut off
HT = transistor conducting (relay ground)
e°
17)
18)
19
HT-Taste. Durch diese Taste wird die Betriebsart HT
(Halt) angesteuert, in der sämtliche Integrierer mit
der Rechnung unter Beibehaltung ihrer momenta-
nen Ausgangsspannungen anhalten. Aus der Be-
triebsart HT kann durch Betätigen der Taste DR (17)
mit der Rechnung fortgefahren werden.
DR = Transistor leitend (Relaiserde)
HT = Transistor leitend
DR-Taste. Hiermit wird der Zustand Rechnen ange-
steuert und damiteine Rechnung gestartet. Der wei-
tere Ablaufhängt davon ab, welche Betriebsart Uber
die Tasten 18 und 19 vorgewählt wurde. Ist weder
die Taste 1 x noch die Taste RR gedrückt, so geht
der Rechner in die Betriebsart Dauerrechnen. In
dieser Betriebsart liefert der Zeitgeber eine mit den
an 10, 11 und 12 eingestellten Pausen-und Rechen-
zeiten repetierende, von -10 Volt nach +10 Volt in
der Rechenzeit ansteigende Rampe, die an der
Rückseite des Rechners z. B. für die externe Zeit-
ablenkung von Registriergeräten verfügbar ist.
DR = Transistor leitend (Relaiserde)
HT = Transisitor gesperrt (Relaiserde)
Taste 1x-Rechnen. Nach Betätigung der Taste 1x
und anschließendem Drücken der Taste DR (Taste
17) verbleibt der Rechner solange im Zustand Rech-
nen, wie es der am Potentiometer 10 und Schalter 11
eingestellten Rechenzeit entspricht. Danach geht
der Rechner wieder in die Betriebsart AB zurück.
Auch hier liefert der Zeitgeber eine einmalige, in der
Rechenzeit von -10 Volt nach + 10 Volt ansteigende
Rampe, die anschlieBend in der Pausenzeitlinear auf
-10 Volt zurückgeht.
Taste RR. Uber diese Taste wird die Betriebsart ‚Re-
petierend Rechnen” vorgewähltund nach Betätigen
von DR (Taste 17) angesteuert. Die Zustände Rech-
nen und Anfangsbedingung werden mit den an 10,
11 und 12 eingestellten Pausen- und Rechenzeiten
zyklisch durchlaufen. Diese Zeiten können über die
Taste 21 aufein Zehntel der eingestellten Werte ver-
kürzt werden. Der Zeitgeber liefert stets eine repe-
tierende und in der jeweiligen Rechenzeit von -10
Volt nach +10 Volt ansteigende Rampe. Die Be-
triebsart RR wird nach Betätigen der Taste ABverlas-
sen.
16) HT button. By pressing this button the HT (hold)
mode is selected during which all integrators stop
computing, their instantaneous output voltages
being maintained. Computing from the HD mode
may be continued by pressing the DR (17) button.
DR = transistor conducting (relay ground)
HT = transistor conducting (relay ground)
17)DR button. This button selects the „computing”
state, i. e. a computation is started. The further se-
quence depends on the mode pre-selection via the
push-buttons 18 and 19. If neither the 1 x button is
pressed nor the RR button, the computer goes to the
operate mode. In this mode the timer produces a
repetitive ramp, increasing during compute time
from -10 V to +10 V, the IC and compute times of
which are seton 10, 11 and 12. Thisramp is available
on the rear of the computer, e. g. for external time
deflection of recording equipment.
DR = transistor conducting (relay ground)
HT 4 transistor cut off
18) ,,1 x” button. If the 1 x button is manipulated and the
DR button (button 17) pressed afterwards, the com-
puter remains in the computing state for a period
which corresponds to that set on potentiometer 10
and switch 11. Thereafter, the computer goes back
to the IC mode. In this case also, the timer produces
one single ramp-increasing from —10 V to +10 V
during computation - which, during IC time, decrea-
ses linearly to —10 V.
19) RR button. The ,,repetitive operation” mode may be
pre-selected by this button and set after pressing
DR (button 17). The compute and initial condition
modes are passed cyclically in the IC and compute
times set on 10, 11 and 12. These times may be
reduced to a tenth of the values set by pressing
button 21. The timer produces always a repetitive
ramp, increasing from -10 V to +10 V during the
respective computation. If the AB button is pressed,
the computer goes back to the IC mode.
DORNIER . Elektronikprodukte/Electronic Products
20) Taste MHT (mit HALT). Nach Betatigen dieser Taste
wird nach Ende eines Rechenvorganges (sowohl in
der Betriebsart RR wie ax) nicht wieder die Betriebs-
art AB, sondern HT angesteuert. Dabei besteht fol-
gender Unterschied: Bei RR ,mit HALT” und DR „mit
HALT” wird auch der Ausgang des Zeitgebers (Ram-
pe) auf +10 Volt angehalten, was bei Verwendung
eines XY-Schreibers von Nutzen sein kann. Bei 1x-
Rechnen mit HALT wird zwar auch die Rechnung un-
Beibehaltung der Momentanwerte angehalten, die
Rampejedoch gehtauf-10Voltzurück.Durchnoch-
maliges Betatigen der Taste DR kann der Rechen-
vorgang um ein definiertes Intervall fortgeführt wer-
den. Somit ist ein abschnittsweises Rechnen mög-
lich.
21) Taste T/10. Diese Taste bewirkt ein Beschleunigen
des gesamten Rechenvorganges um einen Faktor
10, und zwar unabhangig von demam Programmier-
feld für die einzelnen Integrierer ausgewählten Zeit-
konstanten. Gleichzeitig wird der Zeitgeber zehn-
fach beschleunigt.
22) Funktionsschalter. Diese Tasten werden als am
Programmierfeld frei verfügbare Funktionsschalter
verwendet. Sie liefern dort je ein logisches Aus-
gangssignal mit TTL-Pegel, das mit einem Relais fest
verdrahtetist. Erst wenn der zusatzlich am Program-
mierfeld vorhandene Relaistreibereingang aus
einer anderen Quelle versorgt wird, liefern die Tas-
ten nur noch ihren logischen Ausgang ohne das Re-
lais zu beeinflussen. Falls mehrere Schalter gleich-
zeitig betätigt werden sollen, existiert die Möglich-
keit, einen dieser Schalter niederzudrücken und
festzuhalten, die anderen kurz zu betätigen und
dann den ersten Schalter wieder freizugeben. Mit
dem Schließen des Ruhekontakts der Taste werden
auch die anderen Schalterstellungen verändert.
20) mHT (with HOLD) button. If this button is pressec
notthelC modeis selected after the endofacompu- —
ting process (both in the RR and in the 1 x mode) but
HD. The following difference exists: During RR „with
HOLD” and DR ,with HOLD”, the timer output
(ramp) is also stopped at +10 V. This may be of ser-
vice if a XY plotter is used. Although in the 1 x mode
with HOLD the computation is also stopped and the
instantaneous values maintained, the ramp goes
back tp —10 V. By pressing the DR button again, the
computation may be continued by a defined inter-
val. A stepwise computation is thus possible.
21) T/10 button. This button effects an acceleration of
the entire computing process ky a factor of 10, and
this irrespective of the time constants selected for
the individual integrators on the patch panel. Simul-
taneously, the timer is accelerated by ten times.
22) Function switch. These keys are used as function
switches freely programmable on the patch panel.
Each of them supplies one logic output signal with
TTL level, rigidly wired with a relay. It is only when
the additional relay driver input on the patch panel
is supplied from another source that the buttons
deliver only their logic output without energizing the
relay. If several switches are to be pressed at the
same time, itis possible to push one of these buttons
down and maintain it in this position while manipu-
lating the others for a short time and then release
the first button. The closing of the button’s normally
closed contact effects also a variation of the other
switch positions.
Auf der Rückseite des Gerätes befinden sich folgende
nschlüsse:
23) Buchsenfeld
oe
Es bedeuten:
HT, DR
HTZ, DRZ
KRZ
The following terminations are located on the com-
puter’s rear.
23) Rear patch panel
DRZ] KRZ] AT
71
71
TI TI
T2 T2
HTZ
O O Ö O
~~ Tor
oO O- O Ö
TAB
OL} Qo} af oO
o-| oJ| o-
Diese Ausgänge sind mit den auf
dem vorderen Programmierfeld
entsprechend gekennzeichneten
Buchsen identisch.
HTZund DRZ sind die Steuersignale
des Zeitgebers. Sie sind in den Be-
triebsarten 1 x Rechnen und Repe-
tierend Rechnen mit den HT-, DR-
Signalen identisch. Bei Dauerrech-
nen arbeitet der Zeitgeber mit den
entsprechend eingestellten Wer-
ten repetierend, um auch in dieser
Betriebsart eine Zeitablenkung für
externe Geräte zur Verfügung zu
stellen.
Neben den Signalen HTZ, DRZ dient
KRZ dazu, den Zustand des Zeitge-
bers zu kennzeichnen. Der Aus-
gangstransistor ist durchgesteuert
solange der Zeitgebersichim Rück-
lauf befindet.
O O
A B
T2 T2
O O
THT TDR
O O
Explanation:
HT, DR
HTZ, DRZ
KRZ
RAMPE
These outputs are identical with the
respective HT and DR buses on the
front panel.
HTZand DRZare the control signals
of the timer. In the ,compute 1 x”
and ,repetitive operation” modes
they are identical with the HT and
DR signals. During operate mode,
the timer operates in the repetitive
mode with the corresponding
values set in order to provide also
a time deflection for external re-
cording equipment.
Besides the HTZ und DRZ signals,
KRZ serves to identify the timer
state. The output transistor is con-
ducting as long as the timer is in the
negative ramp.
DORNIER : Elektronikprodukte/Electronic Products
HTZ-, DRZ-, KRZ- Mit den genannten Signalen wirdje HTZ, DRZ, KRZ These signals are used to control
Relaisanschlüssen ein Realis gesteuert, um potential- relay terminations one relay each and thus to provide
freie Signale zur Verfügung zu stel-
len (z. B. Federsteuerung bei XY-
Schreiber).
contact outputs (e.g. pen control
of XY plotter).
TAB, THT, TDR These inputs are located parallel to
TAB, THT, TDR Diese Eingänge liegen den Tasten AB, HT and DR buttons. By groun-
AB, HT, DR parallel. Durch Anlegen ding the same functions may be re-
von Massepotentialkönnendie ent- leased as by pressing the buttons.
sprechenden Funktionen wie beim This permits an uncomplicated
Drücken der Taste ausgelöst wer- remote control of the computer.
den. Dadurch ist eine einfache on
. ae These terminations serve to supply
Fembedienung des Rechnersmög the analog output signal of the
j timer.
RAMPE An diesen Buchsen steht das ana-
loge Ausgangssignal des Zeitge-
bers zur Verfügung.
Steuerungsdiagramm Control diagramm
LÜ
r leitend N
conducting
HTZ gesperrt
cut off t
i |
DRZ | |
|| | |
KRZ | | | |
II \ |
Sov | | |
|_| || | |
Rampe tT | t H 1 1 t
a] 25 ba — 25 ke | |
ms ms
Anfangs-
-10V Bedingungen
Halt Rechnen Halt Initial Halt Rechnen
t Hold Compute Hold Conditionst Hold Compute
oruct, aut pe ty 4 ket, —ei
DR-Taste
N Press DR button I,
Bene Leitungen Anden Buchsen sind die in den Pot-
A
Massebuchsen
‚B,C,D
Feldern A, B, C, DmitT,,T,, gekenn-
zeichneten externen Leitungen
herausgeführt. Diese Leitungen ste-
hen ebenfalls am Stecker 25 zur
Verfügung.
Essind dreiSignalerdebuchsen und
zwei Relaiserdebuchsen vorhan-
den.
24) Fernbedienungsstecker zum Anschluß weiterer
DORNIER-Rechner:
Im Rechner werden separate Signale für die Parallel-
schaltung weiterer Rechner erzeugt. Diese bewirken
das Schalten der Betriebsarten sowie das Übersteu-
rungshalt. Es sind Signale mit TTL-Pegel in positiver
Logik. Die Kopplung von maximal 6 Rechnern erfolgt
durch einfaches Verbinden der Buchsen 24.
Trunks
A, B, C, D
Ground
terminations
The terminations are the trunk
outputs marked on the pot panels
by T1, Ta. These lines are also avai-
lable on connector 25.
There are three signal ground
terminations and two relay ground
terminations.
24) Remote control connector for slaving of further
DORNIER computers.
The computer generates signals for slave operation
of further computers. These effect the mode control
and the overload hold. They are signals with TTL-
Level (positive logic). The coupling of amaximum of
six computers is effected by simple connection of
connector 24.
Va
ORSL
N
ÜHSL
HTSL
DORNIER . Elektronikprodukte/Electronic Products
25) Externe Verbindungsleitungen zum Programmier-
feld. Uber diesen Stecker können externe Registrier-
geräte (XY -Piotter, Oszillograph) angeschlossen wer-
den. Die Zeitablenkung wird dann auf dem hinteren
Buchsenfeld (23) mit einer externen Leitung verbun-
den. Damit wird die Verbindung zu dem externen
Gerät Uber einen einzigen Stecker hergestellt. Dieser
Stecker kann auch bei Parallelschaltung zweier
Rechner mit dem entsprechenden Stecker des zwei-
ten Rechners verbunden werden.
26) Netzsicherung
27) Netzstecker
28) Testbuchsen für die internen Spannungsversorgun-
10
gen.
25) Trunks to the patch panel. External recorders (X¥
plotter, oscilloscope) may be connected via this
connector. The time deflection is then connected
with a trunk on the rear patch panel. The connection
with an external device is thus realized via one single
connector. In case of slaving of two computers,
this connector may also be coupled with the corres-
ponding connector of the second computer.
26) Mains fuse
27) Mains connector
28) Test terminations for internal power supply.
la
4. Aufbau der Rechenelemente
gicces Rechenelement besteht aus der gedruckten Pla-
tine zur Aufnahme der Bauelemente und dem fest damit
verbundenen Steckbrettsegment (siehe Bild).
Wegen der identischen Verdrahtung aller 16 Plätze für
Rechenelemente kann jedes Element auf jedem belie-
bigen Platz eingesetzt werden.
Zur Verfügung stehen derzeit acht Einschübe, nämlich:
@ ein Einschub mit einem Integrierer,
@ ein Einschub mit drei Summierern,
@ ein Einschub mit zwei kompletten Multiplizierern und
zwei zusätzlichen Summierern,
@ ein Einschub mit einem Totzeitglied,
® ein Einschub mit zwei einstellbaren Funktionsge-
bern,
@ ein Einschub mit fünf AND/NAND-Gattern,
@ ein Einschub mit drei Flipflops und einem Monoflop,
@ ein Einschub mit einem Taktgeber und zwei Zahiern.
4. Descriptions of Computing
Elements
Each computing element consists of a printed circuit
board, to accommodate the components, and of the
patchboard segment, rigidly fixed to the PC-board.
Owing to the identical wiring of all 16 computing ele-
mentlocations, each element may be employed on any
of the locations.
The following three modules are currently available:
® module with one integrator
@ module with three summers
@ module with two complete multipliers and two addi-
tional summers.
@ module with on death time delay generator
@ module with two variable diode function generators
© module with fire AND/NAND gates
© module with three flipflops and one monoflops
® module with one timer and two counters
11
DORNER : Elektronikprodukte/Electronic Products
Ansicht eines Do 80-Rechen-Moduls Do 80 module
BRD SYSTEMS |
DAC 371-9
auf
12
Zusatlich zu den obigen Moduin existiert ein Potentio- In addition to the abovementional modules, a poten-
meter-Einschub, der auf speziellen (maximal vier) Plat- tiometer module does exist, which in inserted into spe-
zen eingesetzt wird. cial locations (max. four modules).
Das untenstehende Bild zeigt die Frontansichten der The following picture shows a front view of the various
einzelnen Rechenelement-Moduln. modules.
Frontansicht der verschiedenen Moduln Front view of modules
- Gatter-Einschub
Gate-module
‚VDFG-Einschub
VDFG-module
_ Multiplizierer-Einschub
>. Multiplier-module
- Flipflop-Einschub
u Flipflop-module
on Integrierer-Einschub
he Taktgeber-Einschub
._|ntegrator-module —
.. Clock-module
on 2 _ 5 Summierer-Einschub
=... Summer-module
"Totzeitglied-Einschub
; ‚Death time dely-generator
im folgenden wird eine kurze Beschreibung der In the following chapter, a short description of the
Rechenelement-Moduln gegeben. modules in given.
13
DORNIER . Elektronikprodukte/Electronic Products
Einschub mit einem Integrierer
Das nachstehende Bild zeigt die Schaltung eines Inte-
grierers mit seinen Steckbrettanschlüssen. Jeder Inte-
grierer ist in seinen Betriebsarten und Zeitkonstanten
separat steuerbar. Lediglich über die Taste T/10 erfolgt
ein generelles Beschleunigen aller Integrierer um einen
Faktor 10.
Schaltung eines Integrierers
Module with one integrator
The circuit of an integrators and its patchboard connec-
tions are show on the illustration overleaf. Modes and
time constants of each integrator may be selected
separately. A general acceleration of all integrators by
a factor of 10 may be effected via T/10 button.
Schematic of an integrator
\ oO} [2
100 k 100 k
1M
+12V US
N ale
Oz ne
f Oj |
oO {I |
in ke
x1
1u T |
1M — |
oT N |
1M |
1M |
100k ~~ om +12V
O4 44 IL
10
100 k |
10 |
o +12V
Sp | | |
>
Sind im Steuerfeld eines Integrierers die Buchsen HT
und H sowie S und DR verbunden, so erfolgt die Be-
triebsartensteuerung dieses Integrierers durch die Tas-
ten AB, HT und DR. Ein Überbrücken der mit E bezeich-
neten Buchsen beschaltet den Integrierer als Summie-
rer.
14
If the terminations HT and H as well as S and DR are
connected on the control panel of an integrator, the
mode vontrol of this integrator is effected via the but-
tons AB, HT and DR. The integrator may be switched
as a summer by jumpering the terminations marked
with E.
“.
§$Finschub mit drei Summierern
Jede Summierer-Einschub enthält drei Summierer, von
denen der obere mit fester Rückführung und zwei Ein-
gängen der Wertigkeit 1 arbeitet. Der mittlere Summie-
rer besitzt einen Einereingang und zwei Zehnereingän-
ge, sowie einen verfügbaren Summenpunkt und eine
feste Rückführung. Der untere Summierer bedarf einer
extern zu programmierenden Rückführung und kann
somit auch einfach mit Eingängen der Wertigkeit 0.1
ausgerüstet werden.
Einschub mit zwei Multiplizierern und zwei
Summierern.
Ein Multiplizierer-Einschub beinhaltet neben zwei kom-
pletten Multiplizierern noch zwei Summierer. Die Multi-
plizierer bedürfen zum Betrieb einer Beschaltung des Z-
Einganges derart, daB bei einer Multiplikation Z mit dem
Ausgang und beieiner Divisionstatt dessender Ausgang
mit dem Y-Eingang verbunden werden muB.
" Nachstehend wird die Schaltung eines Multiplizierers
gezeigt.
Module with three summers
Each summer unit contains three summers, the upper
one of which works with a built-in feedback and two
gain-one inputs. The central summer has a gain-of-one
input and two gain-of-ten inputs as well as an availabte
summing junction and a built-in feedback. The lower
summer requires an externally programmable feed-
back and may thus also be operated with gain-of-0.1
inputs.
Module with two multipliers and two summers
The multiplier unit includes two multipliers and, in addi-
tion, two summers. To operate the multipliers, the Z
input must be wired in such a way that, in case of a
multiplication, Z must be jumpered to the output and,
in case of a division, the output must be jumpered
to the Y input.
The circuit of a multiplier is illustrated below.
(
S
(Sth
u
15
DORNIER . Elektronikprodukte/Electronic Products
Potentiometer-Einschub
Das nachstehende Bild zeigt das zu einem Potentiome-
ter-Einschub gehörige Steckfeldsegment.
Potentiometer module \
“
The following illustration shows patch panel segment
belonging to a potentiometer.
n Zu Ko = 1 FIR
ofo 0o!0o 6 oO Oo
|
72 E2| RTR 0 N 1 | HAND sp
o1o1o©6 0 .0!0]o
| BGR
pı + P2 P3 - [pı
Ö O OL
A
- +
Ö oO 2
Die Buchsen haben folgende Bedeutung:
T1, 72 : Externe Verbindungsleitungen zur Rück-
seite des Rechners
E1,E2 : Komparatoreingänge
K : Logischer Komparatorausgang
(TTL-Pegel)
RTR : Relaistreiber-Eingänge
HAND : Logischer Ausgang eines Funktions-
schalters
+- : Referenzspannungen
SP,A : Begrenzer-Anschlüsse
P1,P2,P3: Geerdeter Potentiometer
P4 : ungeerdetes Potentiometer
schwarz : Masse
Das obere Relais ist direkt mit dem Komparator gekop-
pelt, kann aber über den RTR-Eingang mit Priorität von
einem anderen TTL-Signal geschaltet werden. Gleiches
gilt für das untere Relais und den Handschalter.
Der Begrenzer besitzt eigene Einstellpotentiometer (am
Steckfeld zugänglich) und wird mit SP bzw. Aan den
Summenpunktbzw. Ausgang des zu begrenzenden Ver-
starkers geschaltet.
16
The terminations are identified as follows:
T1, T2 : Trunks to rear of computer
E1,E2 : Comparatot inputs
K : Logic comparator output (TTL-level)
RTR : Relay drive inputs
HAND : Logic output of a function switch
+- : Reference voltages
SP, A : Limiter terminations
P1, P2, P3 : Grounded potentiometers
P4 : Ungrounded potentiometer
black : Signal ground
The upper relay is coupled directly with the comparator
but may be switched with priority by another TTL signal
via the RTR input. The same applies to the lower relay
and the function switch. The limiter has setting potentio-
meters of its own (accessible on the patch panel) and is
switched to the summing junction and the output of the
amplifier to be limited by SP and A respectively.
OéFinschub mit einem Totzeitglied
Das Totzeitglied bildet die Ubertragungsfunktion
F(s) = esT
nach und enthalt einen Analog/Digital-Wandler, ein
Schieberegister der Lange 100 und ein Digital/Analog-
Wandler. Der Schiebertakt wird entweder extern zuge-
fuhrt oder intern Uber einen Spannungs/Frequenz-
Wandler erzeugt, der mit der Taste T/10 zehnfach be-
schleunigt wird. Die Totzeit T ist uber die Eingangsspan-
nung des Spannungs/Frequenz-Wandlers im Bereich
von 10 msbis 10 sec steuerbar.
Die Betriebsarten des Totzeitglieds sind steuerbar, z.B.
derart, daß in der Betriebsart AB des Rechners der in-
terne Takt gestoppt und der Inhalt des Schieberegisters
geloscht werden.
Einschub mit zwei verstellbaren Funktionsgebern
Der Einschub enthält zwei Funktionsgeber mit festen
Stützstellen. Die Einstellpotentiometer sind am Steck-
feldsegment zugänglich. Die Stützstellen des ersten
Funktionsgebers liegen bei +1 V, +3 V, #5 V, +7 V und
+9 V, diejenigen des zweiten bei £2 V, #4 V, +6 V,+8V.
Zur Nachbildung von komplizierteren Funktionen kön-
nen beide Funktionsgeber parallel geschaltet werden,
so daß der Abstand zweier Stützstellen 1 V beträgt.
Der Einschub enthält ferner einen festen Funktionsge-
ber zur Nachbildung einer Funktion bzw. einer toten
Zone mit spannungsgesteuerten Anschlägen.
Logik-Einschübe
Die Logik-Einschübe arbeiten mit TTL-Pegel und Kurz-
schluß- und gegenspannungsfesten Ausgängen.
Module with one death time delay generator
This module simulates the transfer function
F(s) = es!
It comprises of an analog-to-digital converter, a shift
register (length = 100) and a digital-to-analog converter.
The generator operates either on an external clock
pulse or on an internal clock pulse, generated by a
voltage controlled oscillator. The oscillator frequency is
accelerated by a factor of 10, if the T/10 button is pres-
sed. The oscillator input voltages varies the frequentcy
over the range from 10 ms to 10.
The death time delay generator has an individual mode
control. Normally, the oscillator ist stopped and the
shift register is cleared if the computer goes to AB mode
(initial condition).
Module with two variable function generators.
The module contains two function generators with fixed
break points. The adjusting potentiometers are set from
the patch panel. The break points of the first function
generator are fixed at+1 V, #3V, #5 V, +7 Vand=+9 V,
those of the second generator at +2 V, +4 V, +6 V, and
+ 8 V. The second generator can be slaved to the first
thus enabling the simulation of more complicated func-
tions with a 1 Volt-distance between two break points.
The module contains an additional fixed function gene-
rator for simulating a signum function or a backlash.
Logic modules
All logic components operate with TTL signals. They
are protected at their outputs against shortage and
back voltages.
17
DORNIER : Elektronikprodukte/Electronic Products
Einschub mit funf AND/NAND-Gattern
Die Gatter besitzen zwei Eingänge, einen wahren und
einen invertierten Ausgang. Die Ausgänge zweier Gatter
können parallel geschaltet werden (wired AND).
Einschub mit drei Flipflops und einem Monoflop
Die Flipflops arbeiten als RS-Flipflops mit einem Takt-
eingang. Beide Ausgänge (wahr und invertiert) sind ver-
fügbar. Der Flipflop-Zustand wird mit einer Leuchtef-
fektdiode angezeigt. Die Impulsdauer des Monoflops
ist einstellbar im Bereich von 10 us bei 1 ms, mit einem
Zusatzkondensator bis 5s.
Die Betriebsarten der Flipflops sind steuerbar, z. B. der-
art, daß in der Betriebsart AB des Rechners die Flipflops
geloscht werden.
Einschub mit zwei Zahlern und einem Taktgeber
Der Taktgeber liefert die Ausgänge 1 Hz, 10 Hz, 100 Hz
und 1 kHz, die mit Hilfe der Taste T/10 zehnfach be-
schleunigt werden.
Die Zähler sind als 4-bit-Binärzähler ausgeführt. Der
Zahlerinhalt wird über Leuchteffektdioden angezeigt.
Die Ausgänge ermöglichen durch eine parallele Ver-
drahtung am Steckfeld eine Kodierung als Dezimalzäh-
ler. Beide 4 bit-Zähler können zu einem 8 bit-Zähler
kombiniert werden.
Die Betriebsarten von Taktgeber und Zähler sind steuer-
bar, z.B. derart, daß in der Betriebsart AB des Rechners
die Zahler geloschtund der Taktgeber gestopptwerden.
18
Module with five AND/NAND gates
Me
The modules have two inputs, a true and a false output.
The outputs of two gates may be connected for wired
AND operation.
Module with three flipflops and one monoflop
The flipflops are designed as RS-flipflops with a clock
input. True and false outputs are terminated at the
patch panel. Flipflop status is indicated via LED’s. The
pulse duration of the monoflop is adjustable from 10
us to 1 ms. The maximum time can be extended to
5 s by means of an external capacitor.
The flipflop module has an individual mode control.
Normally, the flipflops are cleared if the computer goes
to AB mode (initial condition).
Module with two counters and one timer
The timer outputs are 1 Hz, 10 Hz, 100 Hz, and 1 kHz.
The frequency is accelerated by a factor of 10, if the
T/10 button is pressed. wu
The counters are designed as 4 bit binary counters.
The counter contents is indicated by a LED register. A
decimal coding of the countersis achieved by a respec-
tive wiring at the patch panel. Both counters can be
combined to one 8 bit counter.
Counters and timer have an individual mode control.
Normally, the timer is stopped and the counters are
cleared, if the computer goes to AB mode (initial con-
dition).
5. Programmierbeispiele 5. Patching Examples
@Nachstehend werden einige einfache Rechenschaltun- The following gives some examples of uncomplicated
gen mit der dazugehörigen Steckfeldverdrahtung wie- | computing circuits and the appertaining patch panel
dergegeben. wiring.
(— xe N
3 © Yr-Xg- f (Xp#X 410K) dt
HT S
19
DORNIER =. Elektronikprodukte/Electronic Products
20
Y-- Xp -10f
(xt X,+10X,) dt
Y=- [ x, +x, + 10x, |
Y= -[X, +X7+10X9]
for H = open
für H = offen
Y=0 für H = Masse Y= 0 for H= grounded
x
=
=
21
DORNIER . Elektronikprodukte/Electronic Products
ee} Y =-
x, To", ol! aa = -[Xy+%,)
Xx, } 1
1
Xo O
1
10 Y, =-(Xq +10X,)
o>,
X 10 sp
1 sp
X @e—_O
' (> Ya #-(X_+10X¢)
Xe ——7) 1
X 10 Y3 Q Oo
10
10
22
SE~
ll
<
X
2
mund Y =
1
l
jm = - 5 ( XQ 4Xq)
10
10 sp
O
sp
Y3 = -(01X X +0.1%,)
23
DORNIER _Elektronikprodukte/Electronic Products
24
Y
x - \ N 4 4
5 )
——— Y, =-(X3+X,)
Xs
Y3=->
X7
Y, %
Xg<0
ur
y,
Xy
6. Spezifikationen
Grundeinheit
Breite (19-Zoll-Tischgehause)
Breite (19-Zoll-Einschubgehause)
Hohe (19-Zoll-Tischgehause)
Hohe (19-Zoll-Einschubgehause)
Tiefe
Gewicht
Netzspannung
Leistungsaufnahme
Referenzspannung
Stabilität über 90 Tage
Summierer
linearer Bereich
Ausgangsstrom
Bandbreite (-3 dB Großsignal) bei
100 K/100 K-Beschaltung
Toleranz der Beschaltungswider-
_ stände
Übersteuerungserholzeit
Integrierer
Kondensatoren
Toleranz der Kondensatoren
445 mm
485 mm
234mm
220 mm
280 mm
ca. 12kp
220 V/50Hz
ca. 100 VA
+10V
0.1%
min + 10.5 V
5mA
80 KHz typ.
0.1 %
20 us
8 UF: 0.1 pF; 0.01 YF
0.1%
Drift in HALT (1 UF) 80 V/s
Umschaltzeit der Betriebsarten 0.5mstyp.
Potentiometer
Typ 10 Gang Drahtpot
mit Skala
Widerstand 10 KOhm
Auflösung 0.02 %
26
6. Technical specifications
Basic unit
Width (19” standard housing)
Width (19” plug-in unit)
Hight (19” standard housing)
Hight (19” plug-in unit)
Depth
Weight
Supply voltage
Power consumption
Reference voltage
Stability (90 days)
Summers
Linear range
Output current
Bandwidth (—3 dB full signal)
100 K/100 K resistors
Resistor accuracy
Overload recovery
Integrator
Capacitors
Capacitor accuracy
Drift in HOLD-mode (1 uF)
Mode switching time
Potentiometer
Type
Resistance
Resolution
445 mm
485 mm
234 mm
220 mm
280 mm
appr. 12 kp
220 V/50 Hz
appr. 100 VA
+10V
0.1 %
+10.5V
5mA
80 KHz typ.
0.1%
20 us
YW
1 uF; 0.1 UF; 0.01 pF
0.1 %
80 V/s
0.5 ms typ.
10 turn,
wire-wound
10 KOhm
0.02 %
QFegrenzer
Reststeigung 20 mV/V
Einstellbereich +11V
Multiplizierer
statischer Fehler 0.5%FS
Bandbreite (-3 dB)
beix = 10V,
y=10V-sinwt 500 KHz
Ausgangsstrom 5mA
Einstellbare Funktionsgeber
Eingangsspannung +10V
Ausgangsspannung +10V
Ausgangsstrom 5mA
max. Steigerung 9V/V
Bandbreite (-3 dB
Großsignal) 8KHz
Lage der Stützstellen FG 1
IV, £3 V, +5 V, +7 V,
+9 V
FG2 +2V,+4V,+6V,+8V
Komparatoren
Schaltzeit 20 us
Empfindlichkeit 10 mV
Logikkomponenten
Typ TTL
Lastfaktor (Fan out) 10
Ausgange Monoflop, Takt-
geber, Zahler, wahr
Flipflops, Gatter
Toleranz der Taktgeber-
frequenz
wahr und invertiert
1%
Limiters
Slope after limit 20 mV/V
Adjusting range +11V
Multiplier
Static error 0.5 % FS
Band width (-3 dB), x = 10 V
y=10V-sinwt 500 KHz
Output current 5mA
Variable function generators
Range of input voltage +10V
Range of output voltage +10V
Output current 5mA
Max. slope 9V/V
Band width (-3 dB, full signal) 8KHz
Location of break points FG 1 #£1V;43V;45V;
t7V;+9V
FG 2 +2V; #4V; 46V;
+8V
Comparators
Switching time 20 us
Sensitivity 10 mV
Logic components
Type TTL
Fan out 10
Outputs Monoflops, timer,
counters true
flipflops, gates true, false
Accuracy of timer frequency 1%
All components are protected at their outputs against
shortage and backvoltage.
Alle Komponenten sind an ihren Ausgängen gegen
Kurzschlusse und Gegenspannungen geschützt.
Die obige Spezifikationen beziehen sich auf eine Raum-
temperatur von 25°C und 10 min Anwärmzeit.
Änderungen vorbehalten.
The specifications given above are referred to 25°C
ambient temperature and a 10 min warm-up. The spe-
cifications are subject to change without notice.
27
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Postfach 1360
7990 Friedrichshafen
Tel. 07545/81 - Telex 0734359
VC 77091000