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Simulationssystem Dornier 960 — Do 960 Systembeschreibung
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A German-language promotional brochure and system description for the Dornier 960 (Do 960) hybrid simulation system, covering its CAMAC-based bus architecture, Intel 8080 microprocessor control, and modular analog computing elements. The Do 960 accommodates up to 16 plug-in modules on the Do 960 Bus, each containing integrators, summers, multipliers, digital potentiometers, function generators, limiters, comparators, and electronic switches. Detailed patch-field diagrams and specifications are provided for each computing element type, along with a description of the MONITOR software, BASIC interpreter, and optional logic extension module.
- Manufacturer
- Dornier
- System
- Dornier 960
- Type
- Historical Document
- Language
- German
- Learning track
- machine reference
- Pages
- 14
- Credit
- Dornier System GmbH, Postfach 1360, 7990 Friedrichshafen 1
- Dornier 960
- Dornier
- hybrid simulation system
- analog-digital computing
- CAMAC bus architecture
- computing element specifications
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Simulationssystem Dornier 960 — Do 960 Systembeschreibung
Simulationssystem
Dornier 960
Do 960 — Systembeschreibung
Inhalt
1. Einleitung
2. Systemaufbau
3. Do 960-Bus
4. Mikroprozessor + Software
5. Bedienung und Betrieb
6. Do 960-Modul
7. Do 960-Rechenelemente
7.1 Integrierer
7.2 Summierer
7.3 Multiplizierer
7.4 Digitalpotentiometer
7.5 Digital einstellbarer Funktionsgeber
7.6 Fest eingestellte Funktionsgeber
7.7 Begrenzer
7.8 Komparator und elektronischer Schalter
7.9 Externe Verbindungsleitungen
8. Logik-Erweiterung
DORNIER : Elektronikprodukte
Dornier 960 — Simulationssystem
Systembeschreibung
1. Einleitung
Der DORNIER 960 vereinigt analoge und digitale Rechen-
techniken in einem System. Die Funktionen und Zustände
der analogen Komponenten werden dabei von einem zen-
tralen Prozessor gesteuert bzw. überwacht.
Die Bedienung des Systems erfolgt im Normalfall über ein
Bedienterminal mit Bildschirm und Tastatur. Darüber hinaus
können, je nach Kundenwunsch, weitere Peripheriegeräte
angeschlossen sein.
Die vorliegende Systembeschreibung soll eine kurzgefaßte
Einführung in die Haupteigenschaften und -merkmale des
DORNIER 960 geben.
Bild 1: Systemübersicht
Modul Modul Modul
00 01 02
Koppel-
2. Systemaufbau
Bild 1 zeigt eine Übersicht über den Aufbau des Systems.
Die analogen Rechenelemente sind in maximal 16 Moduln
angeordnet, die ihrerseits über einen Bus (Do 960-Bus) ge-
steuert und überwacht werden.
Dieser Bus wird von einemCAMAC-System angesteuert,
dessen Kernstück ein Mikroprozessor (uP) ist.
Analoge Rechenelemente
Entsprechend den Eingaben am Bedienterminal oder dem
anwendergeschriebenen Programm steuert der Mikropro-
zessor über die Koppelkomponenten den Do 960-Bus und
damit die analogen Rechenelemente.
Modul
15
komponenten
|
Vv.
|
U
En
Bedien-
terminal
@ sic 2: DORNIER 960-Simulationssystem
(— N
Bild 2 zeigt eine Ansicht des DORNIER 960-Simulations-
systems.
DORNIER - Elektronikprodukte
Fortsetzung Bild 2
In Bild 2 sind:
@ Analogteil mit maximal 16 Moduln, angeordnet in zwei
Zeilen zu je acht Moduln
@® Bedienterminal
@ maximal zwei Gruppen zu je acht Handpotentiometern
@ CAMAC-System
© Mikroprozessor
© maximal viermal acht Integrationskondensatoren.
4
Bild 3: Halb bestückter Do 960 mit Bus-Mutterplatine im
unteren Teil
3. Do 960-Bus
Körperlich besteht der Do 960-Bus aus zwei miteinander
verbundenen Mutterplatinen. Die Mutterplatinen tragen die
Stecker zum Anschluß der Do 960-Moduln.
Bild 3 zeigt einen halb mit Moduln bestückten Do 960. Im
unteren, unbestückten Teil ist eine Bus-Mutterplatine er-
erkennbar.
@ Der Do 960-Bus führt die folgenden Signale:
16 Schreibdatenleitungen
Diese Leitungen besorgen den Datentransfer vom Pro-
zessor zu den Do 960-Moduln.
16 Lesedatenleitungen
Diese Leitungen besorgen den Datentransfer von den
Do 960-Moduln zum Prozessor.
4 Funktionsleitungen
Diese Leitungen führen kodiert die im Modul gewünsch-
te Funktion.
16 Adressenleitungen für Moduln
Diese Leitungen besorgen die Adressierung eines
Moduls per Stichleitung.
16 Adressenleitungen für Digitalpotentiometergruppen
Diese Leitungen besorgen die Adressierung einer
Digitalpotentiometergruppe per Stichleitung.
1 Einschreibestrobe
Mit Auftreten des Strobes wird im Modul nach Anlegen
der Adresse, der Funktion und evtl. Daten die ge-
wünschte Funktion ausgeführt.
1 Strobe-Antwort
Dieses Signal quittiert die ausgeführte Funktion.
1 Multiplexer-Reset-Signal
Dieses Signal setzt einen evtl. gesetzten Adressie-
rungsmultiplexer zurück, falls ein anderer Multiplexer
gesetzt wird.
1 Alarm-Signal
Dieses Signal zeigt die Übersteuerung eines oder
mehrerer Verstärker an.
1 Reset-Signal
Dieses Signal setzt alle mit dem Bus verbundenen
Moduln in einen definierten Ausgangszustand.
1 Analoge Sammelleitung
Diese Leitung führt die Ausgangsspannung des
momentan adressierten Rechenelements.
Der Do 960-Bus wird von zwei CAMAC-Moduln versorgt:
ein Modul „Digitale Ausgänge Do 200-2711” zur Ansteu-
erung der 32 Adressenstichleitungen und ein Modul „Uni-
verselle Ein/Ausgabe” zur Versorgung der restlichen Bus-
signale.
4. Mikroprozessor und Software
Auf Platz 23 bis 25 des CAMAC-Rahmens befindet sich der
Controller zur Ansteuerung aller CAMAC-Moduln dieses
Rahmens.
Kern des Controllers ist ein INTEL 8080-Mikroprozessor,
der im Normalfall folgenden Speicherausbau aufweist:
18K RAM
12 K PROM
Im PROM-Speicher befinden sich das Basis-Betriebs-
system SAS (Stand Alone System) und der BASIC-Inter-
preter.
Der Speicherumfang wird durch einen weiteren CAMAC-
PROM-Modul mit maximal 64 K Byte PROM erweitert.
Dieser PROM-Modul enthält alle weiteren Programmpa-
kete, wie die Bibliothek, das Monitor-Programm zur Be-
dienung des Do 960-Systems, den 8080-Assembler (der
damit auf dem System selbst läuft), den 8080-Editor zum
Erstellen eigener Assemblerprogramme und evtl. vom Be-
nutzer selbst in PROMs gebrannte Programme.
Der BASIC-Interpreter umfaßt den normalen BASIC-
Befehlsvorrat, ergänzt um logische und CAMAC-Funk-
tionen.
Die Ausführung von Programmen geschieht zum Teil in
Overlay-Technik. Ein im PROM-Modul gespeichertes Pro-
gramm wird aufgerufen, in den Arbeitsspeicher geladen
und ausgeführt, ohne daß dem Benutzer dieser Ablauf
augenscheinlich wird.
Zum Lieferumfang des Do 960 gehört der MONITOR, ein
ebenfalls PROM-residentes Programm zur Bedienung des
Systems.
DORNIER - Elektronikprodukte
Bild 4: Bedienterminal
Adressen- und
Digitalvoltmeter-
anzeige
5. Bedienung und Betrieb
Jede Funktion innerhalb des CAMAC-Rahmens und damit Zur einfacheren Bedienung existiert das MONITOR-Pro-
(über die Koppelmoduln) auch in den Do 960-Moduln kann gramm, das im Dialogverkehr über das Terminal (Bild 4)
in BASIC- oder in Assembler-Programmen ausgeführt das Auslösen von Standardfunktionen erlaubt.
werden.
6
9
Bild 5: MONITOR-Struktur
Anfangsverteiler
Bild 5 zeigt die Struktur des MONITOR-Programms.
Benutzer-
programm
Nach Start des MONITORS erwartet der Anfangsverteiler
die Eingabe eines Zeichens über die Bedientastatur. Je
nach Eingabe (falls gültig) wird ein Unterprogramm zur
Ausführung der gewünschten Funktion angesprungen.
Nach Ausführung erfolgt der Rücksprung in den Anfangs-
verteiler.
An das Monitor-Programm kann auch ein vom Benutzer
selbst geschriebenes Programm angehängt werden. Somit
werden der Komfort des MONITORS und die speziellen
Belange des Benutzers kombiniert.
Gültige Eingaben in den Anfangsverteiler sind:
Eingabe Wirkung _
A alle Integrierer nehmen die Betriebsart
ABan
R alle Integrierer nehmen die Betriebsart
DRan
H alle Integrierer nehmen die Betriebsart
HTan
U Einstellung einer gemeinsamen Zeitkon-
stanten für alle Integrierer
CTRLA Adressierung von Rechenelementen
CTRLB Betriebsartensteuerung (einzeln)
CTRLD Gruppenweises Auslesen von Rechen-
elementen (DUMP)
CTRLF Einstellung von Funktionsgebern
CTRLL Einstellung von Begrenzern (Limitern)
CTRLP Einstellung von Potentiometern
CTRLT Zeitkonstanten-Steuerung (einzeln)
CTRL U Einsprung in Benutzer-Programm
(ab Zeilennr. 5000)
CTRLR Repetierendes Rechnen
x Abgleich
Cc Umschaltung Bussteuerung/Extern-
steuerung
| Alarmmaske setzen
ESC Aussprung aus dem MONITOR
Die Angabe CTRL X bedeutet, daß zuerst die Taste CTRL
gedrückt und niedergehalten und danach die Taste X be-
tätigt wird.
Das mit CTRL A aufgerufene Adressierungsunterpro-
gramm bedient auch die im rechten Teil des Bedientermi-
nals befindliche Adressen- und Digitalvoltmeter-Anzeige.
Die eingegebene Adresse wird dort (falls gültig) angezeigt
wie auch die Ausgangsspannung des adressierten Re-
chenelements. Die Anzeige bleibt erhalten bis ein anderes
Rechenelement adressiert wird.
@
DORNIER - Elektronikprodukte
Bild 6: Do 960-Modul (ohne Abdeckblech)
Prozess-
stecker
Bus-
stecker
4
8 a “4 “i
bea Veit
. ey,
Digital-
Potgruppe
)
6. Do 960-Modul
Der Do 960-Modul (Bild 6) dient der Aufnahme der Rechen-
elemente. Gleichzeitig stellt er das Bindeglied zwischen
diesen Rechenelementen und dem Do 960-Bus dar.
Der Modul trägt an der Rückseite zwei Stecker. Der untere
dient dem Anschluß des Do 960-Bus. Über den oberen,
in Bild 6 als Prozeßstecker bezeichnet, erfolgt der Anschluß
von Komponenten, die sich nicht im Modul befinden, wie
Handpotentiometer, digital einstellbare Funktionsgeber,
Integrationskondensatoren usw..
Im hinteren Teil kann der Modul eine Platine mit 5 Digital-
potentiometern aufnehmen, die wiederum zwei eigene
Stecker an der Rückseite trägt.
8
Ein Modul kann maximal mit folgenden Komponenten be-
stückt werden:
2 Integrierer (auch als offene Verstärker verwendbar)
2 Summierer
2 Multiplizierer/Dividierer
oder 2 feste Funktionsgeber
1 Komparator
1 elektronischer Schalter
1 digital einstellbarer Begrenzer
5 Digitalpotentiometer
2 frei programmierbare Widerstandsnetzwerke
(1,1, 10, 10, SP)
& Darüber hinaus enthält ein Modul folgende Anschlüsse:
1 Handpotentiometer (ungeerdet)
1 digital einstellbarer Funktionsgeber
6 externe Verbindungsleitungen (davon 3 adressierbar)
Jeder Modul enthalt einen 16-kanaligen Multiplexer, Uber
den folgende Komponenten angewählt werden können:
Integrierer
Summierer
Potentiometer
Multiplizierer
Funktionsgeber
externe Verbindungsleitungen
—
olo-nwmonm
7. Do 960-Rechenelemente
7.1 Integrierer
Der Integrierer ist nur als Integrierer oder als offener Ver-
stärker verwendbar. In der letzten Betriebsart existiert
‚allerdings die Möglichkeit, über eine externe Rückführung
am Steckbrett den Integrierer als Summierer zu betreiben.
Der Integrierer besitzt drei Eingänge (1, 1, 10) und einen
am Steckbrett verfügbaren Summenpunkt, über den mittels
der frei programmierbaren Widerstandsnetzwerke (1, 1,
10, 10) die Zahl der Eingänge erhöht werden kann.
Die Steuerung aller drei Hauptbetriebsarten erfolgt elektro-
nisch, im Normalfall über den Do 960-Bus. Bei Bedarf kann
die Steuerung per Befehl vom Bus abgetrennt werden und
über externe Eingänge am Steckbrett erfolgen. Die Steue-
rung sowohl vom Bus als auch über die externen Eingänge
erfolgt getrennt für jeden Integrierer.
Ein Integrierer ist mit vier Integrationskondensatoren aus-
gerüstet. Zusammen mit den zwei verschiedenen Ein-
gangswiderständen ergeben sich hieraus fünf verschie-
dene Zeitkonstanten.
Die Auswahl der Integrationskondensatoren erfolgt nur
über den Bus getrennt für jeden Integrierer.
Steckfeldanschlüsse:
Weitere Spezifikationen:
Integrationskondensatoren 10 uF,1uF
0,1 uF, 0,01 uF
justierbar
Werksabgleich 0,03% für 10 uF
und 1 uF; 0,05%
für 0,1 «F und
0,01 uF
Drift in HT (10 uF) < 30 uV/sec
Drift in DR (1er-Eingang geerdet, 10 uF)< 50 uV/sec
Schaltzeit der Betriebsartenschalter — 1us
7.2 Summierer
Die Summierer können ohne oder mit zwei verschiedenen
Rückführungen betrieben werden. Die diesbezügliche
Auswahl erfolgt über Kurzschlußstecker am Steckbrett.
Schaltung:
DORNIER : Elektronikprodukte
Steckfeldanschlüsse:
Weitere Spezifikationen:
Gleichlauf der Widerstände
Großsignalbandbreite (10 K/10 K)
0,01 % typ
> 200 kHz
7.3 Multiplizierer/Dividierer
Jeder Multiplizierer enthält alle zum Betrieb erforderlichen
Verstärker. Zwei Typen sind verfügbar:
Standard-Multiplizierer (0,5% FS Fehler) und
hochgenauer Multiplizierer (0,05% FS Fehler).
Schaltung:
10
7.4 Digitalpotentiometer
Die Digitalpotentiometer sind Digital/Analogwandler mit
frei verfügbarem Referenzspannungseingang und einer
Auflösung von 14 Bit. Ihr Einstellbereich beträgt — 1.0000
bis + 1.0000 — 1 LSB. Die Einstellung erfolgt über den
Do 960-Bus.
Jeweils fünf Potentiometer sind zu einer Baugruppe (Pla-
tine) zusammengefaßt, die im Modul montiert ist.
Steckfeldanschlüsse:
Weitere Spezifikationen:
Einstellfehler 0,02% typ
Großsignalbandbreite > 100 kHz
Einstellzeit 1 us
7.5 Digital einstellbarer Funktionsgeber (DCFG)
Der DCFG ist eine CAMAC-Komponente und findet dem-
gemäß im CAMAC-Rahmen Platz. Er erlaubt die Nachbil-
dung beliebiger Funktionen einer Variablen, auch nicht-
stetiger Funktionen mit unendlicher Steigung.
Schaltung:
|
RAM-Speicher
1K x 12 Bit
Wie nachzubildende Funktion wird über den CAMAC-
Datenweg in den RAM-Speicher des DCFG geladen. Die
Eingangsspannung X, über den ADC digitalisiert, ist die
RAM-Adressinformation. Der Inhalt der adressierten RAM-
Zelle wird über den DAC am Ausgang wieder in einen
Analogwert gewandelt.
Das Laden des RAM-Speichers übernimmt das Monitor-
Programm durch lineare Interpolation zwischen eingege-
benen Stützstellen oder ein Anwenderprogramm.
Steckfeldanschlüsse:
: x y
Eingang | O—[F >—O |Ausgang
Weitere Spezifikationen:
Anzahl der Stützstellen 1023
Auflösung in X-Richtung 10Bit(£ca.20mV)
Auflösung in Y-Richtung 12Bit(2ca. 5mV)
ax. Steigung oo
7.6 Fest eingestellte Funktionsgeber (FDFG)
Die fest eingestellten Funktionsgeber können anstelle der
Multiplizierer eingesetzt werden. Folgende Typen sind
verfügbar:
X? für positive Eingangsspannung
Xx? für negative Eingangsspannung
log X für positive Eingangsspannung
log X für negative Eingangsspannung
belegt jeweils
einen
Multipliziererplatz
Dual-sin/cos-Funktionsgeber
(-7 bis +)
(belegt zwei Multi-
pliziererplatze)
Bei Belegung der Multipliziererplatze mit einem Dual-sin/
cos-Funktionsgeber wird die Steckbrettbeschriftung durch
eine Aufklebefolie modifiziert.
7.7 Begrenzer
Die Begrenzer dienen der Begrenzung der Ausgangs-
spannung eines Verstärkers, indem sie in dessen Rück-
führkreis geschaltet werden.
Sowohl der obere als auch der untere Anschlag sind im
vollen Bereich von — 1 bis + 1 (— 1 LSB) über den Do 960-
Bus einstellbar:
Der obere Anschlag muß lediglich auf einen höheren (,,po-
sitiveren“) Wert eingestellt werden als der untere.
Steckfeldanschlüsse:
Weitere Spezifikationen:
Auflösung der Anschläge
Reststeigung
12 Bit (4 ca.5mV)
<5mV/V typ.
7.8 Komparator und elektronischer Schalter
Jeder Komparator ist mit einem elektronischen Schalter
gekoppelt. Ohne weitere Steckfeldverbindungen folgt der
Schalter den Zuständen des Komparators. Uber einen
eigenen Steuereingang kann der Schalter auch für sich be-
trieben werden.
Der Schalter besitzt einen Stromausgang und muß somit
mit dem Summenpunkt eines Verstärkers verbunden
werden.
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DORNER : Elektronikprodukte
Vereinfachte Anordnung:
Komparator
Steckfeldanschlüsse:
Weitere Spezifikationen:
Empfindlichkeit des Komparators < 3mV
Hysterese einstellbar
Schaltzeit (Komparator + Schalter) < 2us
7.9 Externe Verbindungsleitungen
Am Fuß eines jeden Modulsegments befinden sich sechs
externe Verbindungsleitungen, die abgeschirmt an der
Rückseite des Rechners wieder zur Verfügung stehen.
Diese Leitungen werden normalerweise zum Anschluß ex-
terner Geräte verwendet.
Drei der Leitungen (TO bis T2) sind adressierbar.
12
T0 To=1 Tz2
OO
&
8. Logik-Erweiterung
Neben den rein analogen Komponenten finden auch logi-
sche Komponenten im Do 960 Platz. Diese Logikelemente
befinden sich in einem speziellen Logik-Modul, der anstelle
eines analogen Moduls eingesetzt werden kann.
Für jeden Logik-Modul verringert sich somit die Zahl der
maximal möglichen Analogmoduln um Eins.
Ein Logik-Modul enthält die folgenden Komponenten:
1 Taktgeber
10 AND/NAND-Gatter
6 Flipflops
2 4-Bit-Zähler
2 Monoflops
Die Ausgänge der Logikelemente können zur Herstellung
eines „WIRED AND” direkt miteinander verbunden werden.
Zähler und Monoflops werden vom Do 960-Bus vorgesetzt,
wie auch im Start/Stop des Taktgebers vom Bus erfolgt.
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