Analog Computers

Historical Document

Hybrides Rechnersystem HRS 860 — Kurzbeschreibung

Read the PDF (16 pp) ↗ Read the English translation →

Brief description (Kurzbeschreibung) of the AEG-Telefunken HRS 860 Hybrid Computing System, which combines the TR 86 digital computer with the HKW 860 hybrid coupler network and the RA 770 (or RA 860 H) precision analog computer. Covers system architecture, operating modes (preparation, computation, output phases), hardware components including DA/AD converters (14-bit, ±0.01% LSB, 16 or 32 channels), and the software stack comprising the BESY 70/75/76 operating system, VEPRO traffic-control program, FORTRAN-HYBRID compiler, TST860 diagnostics, and VAMPIR potentiometer-logging utility.

Manufacturer
Telefunken
System
HRS 860
Type
Historical Document
Language
German
Learning track
machine reference
Pages
16
  • HRS 860
  • Telefunken
  • hybrid computer
  • analog-digital interface
  • system brochure
  • Telefunken TR 86

← Back to the Reference Library

Hybrides Rechnersystem HRS 860 — Kurzbeschreibung

uN EE DATENVERARBEITUNG Kurzbeschreibung Hybrides Rechnersystem HRS 860 Inhalt Einleitung Eigenschaften der Rechnerarten Einsatzgebiete, Anwendungen eines hybriden Rechnersystems Aufbau - Struktur - Hardware - Bestiickung des HRS 860 Arbeitsweise des HRS 860 Software des HRS 860 Technische Daten des HRS 860 Vertriebsanschriften Digitalrechner Analogrechner Systemkomponente Digitalrechner Eigenschaften Peripherie Minimalkonfiguration Schnittstellen Systemkomponente Hybrides Koppelwerk Magazin B Schrank A Systemkomponente Analogrechner Maximalausbau Schnittstellen Peripherie Vorbereitungsphase Rechenphase Auswertephase Betriebssystem BESY 70 des TR 86 Verkehrsprogramm VEPRO (BESY 70 Erweiterung) Programmiersystem Compiler-Ebene (FORTRAN HYBRID) Assembler-Ebene (Codeprozeduren) Programmbibliothek Hybride Standardunterprogramme HYSTUP Erweiterte Einwortnumerik ERENUM Unterprogramme fiir VEPRO-Benutzerkommandos Dienstprogramme Anlagentestprogramm TST860 Rechenschaltungsprüfprogramm VAMPIR Seite 10 11 12 12 13 14 15 Einleitung Eigenschaften der Rechnerarten Einsatzgebiete, Anwendungen eines hybriden Rechnersystems In einem hybriden Rechnersystem arbeiten Digital- und Analogrechner gemeinsam an der Lösung einer Aufgabe. Das Prinzip, der Aufbau, die Programmierung und die Arbeitsweise dieser Rechner unterscheiden sich wesentlich voneinander. Digitalrechner — Der Digitalrechner arbeitet sequentiell; d. h. alle Rechenoperationen müssen in eine Folge einzelner arithmetischer Schritte aufgegliedert werden. — Die Speichermöglichkeit für Programme und Daten ist nahezu unbegrenzt. — Es können logische Variablen entsprechend logischen Anweisungen beliebiger Komplexität verarbeitet werden. — Der Rechner verkehrt mit einer Vielzahl von Standardperipheriegeräten. Bei Prozeßrechnern: — Mit Hilfe eines Programmunterbrechungswerkes sind schnelle Reaktionen auf externe Ereignisse möglich. — Für externe Steueraufgaben werden binäre Signale erzeugt. Analogrechner — Bei der Programmierung wird mit Hilfe von elektrischen Rechenele- menten ein Modell entsprechend der zu berechnenden mathematischen Beziehung aufgebaut. — Zu den erwähnten Rechenelementen gehört der Integrierer. Dies er- möglicht die Bearbeitung komplizierter Differentialgleichungssysteme. — Die Ermittlung von Rechenergebnissen erfolgt durch Messung. Dadurch wird das Experimentieren mit dem simulierten Objekt ermöglicht (Nachbildung). — Die parallele Datenverarbeitung ermöglicht das gleichzeitige Verfol- gen des Zeitverlaufs aller im Modell vorkommenden Größen bei sehr hoher Rechengeschwindigkeit (Echtzeit-Simulation). — Durch einfache Änderung der Parameter während des Rechenlaufs aufgrund der beobachteten Zwischenergebnisse ist eine gute und schnelle Mensch-Maschine-Kommunikation gegeben. Durch die Kopplung von Digital- und Analogrechner in einem hybriden Rechnersystem können die Vorteile beider Rechnertypen kombiniert werden. Die im jeweiligen Rechnerprinzip begründeten Nachteile können bei geeigneter Problemaufteilung umgangen werden. Die Anwendung von hybriden Rechnersystemen setzt sich in immer mehr Bereichen von Wissenschaft und Technik durch. Hervorragend bewährt es sich dort, wo Differentialgleichungssysteme mit hoher Rechengeschwindigkeit gelöst werden müssen (Analogrechner) und gleichzeitig umfangreiche algebraische Rechenoperationen mit hoher Präzision durchgeführt, großen Datenmengen gespeichert und kompli- zierte Funktionen mehrerer Variablen erzeugt werden müssen (Digital- rechner). Zu den Einsatzgebieten gehören: Biologie, Medizin Pharmazie Chemie, Verfahrenstechnik Mathematik MeB- und Regelungstechnik Mechanik, Kraftfahrzeugtechnik Luft- und Raumfahrt Kerntechnik Elektrotechnik Volkswirtschaft mit den typischen Aufgaben: « Optimierungen Integration in mehreren Dimensionen Lösung von Differentialgleichungssystemen Simulationen Lösung von Randwertaufgaben Korrelationen AEG-TELEFUNKEN stellt mit dieser Schrift das Hybride Rechnersystem HRS 860 vor. Die drei Systemkomponenten + Digitalrechner TR 86 e Hybrides Koppelwerk HKW 860 e Hybrider Präzisionsanalogrechner RA 770 (oder RA 800 H) stammen aus eigener Entwicklung und Fertigung und konnten deshalb optimal aufeinander abgestimmt werden. Aufbau - Struktur - Hardware - Bestiickung des HRS 860 Systemkomponente Digitalrechner TR 86 Folgende wesentliche Eigenschaften des Digitalrechners TR 86 machen ihn für den Einsatz in hybriden Rechnersystemen besonders geeignet: Wortlänge 24 Bits Verarbeitung wortweise parallel Hohe Rechengeschwindigkeit Kernspeicherkapazität bis zu 64K Worte Zykluszeit von 0,9 us Speicherzugriffszeit von 0,3 us Rechnerkernkanal mit max. 255 Geräteadressen Autonome Standardkanalwerke Sonderkanalwerke mit Direktzugriff zum Kernspeicher (z. B. Hybridkanal) « Prioritätsgesteuertes Programmunterbrechungswerk. Peripheriegeräte Der TR 86 ist für den standardmäßigen Anschluß einer Vielzahl von Peri- pheriegeräte-Arten vorgesehen. Die gebräuchlichsten im Zusammenhang mit einem Hybriden Rechnersystem HRS 860 sind: « Lochstreifenleser (z. B. 500 Sprossen/s) « Lochstreifenstanzer (z. B. 75 Sprossen/s) « Trommelspeicher (Speicherkapazität 2- 10% Oktaden, mittlere Zugriffs- zeit 17,2 ms, Transfergeschwindigkeit 291 000 Oktaden/s) « Lochkartenleser (z. B. 600 Karten/min) « Schnelldrucker (z. B. 160 Druckstellen/Zeile, ~ 1000 Zeilen/min) « Sichtgerät (512 x 512 Punkte) erweiterbar mit Tastatur, Vektorgenerator, Zeichengeneratoren, Flackergenerator, Rollkugel usw. Minimalkonfiguration für das Hybride Rechnersystem HRS 860 « Rechnerbasis mit Bedienplatz « 32 K Worte Kernspeicher « Programmunterbrechungswerk mit 28 Ebenen « Vorrangwerk für die Kanalwerke « Hybridkanal « Lochstreifenperipherie « Trommelspeicher mit Standardkanalwerk. Schnittstellen des TR 86 zum Hybriden Koppelwerk Uber den Rechnerkernkanal werden folgende Aufgaben abgewickelt: « Steuerdatentransfer mit den Registern des Analogrechners und des Koppelwerkes « Auslösen von Zustandsänderungen « Kontrollieren von Einstellvorgängen « Steuerung des Hybridkanals Abfragen und Verarbeiten von Zuständen der Signalleitungen. Der Austausch von Rechendaten erfolgt im HRS 860 über den Hybrid- kanal, der bezüglich des Speicherzugriffs die höchste Priorität hat. Das im HRS 860 eingesetzte Programmunterbrechungswerk des TR 86 (PUW 34) erlaubt die aktive Beeinflussung des Digitalrechners durch den Analogrechner. Es verfügt über 28 Ebenen und bietet die Möglichkeiten zum Normieren, zum selektiven Sperren und Freigeben einzelner Ebenen und der prioritätsgesteuerten Mehrfach-Unterbrechung. Unterbrechungs- signale können entweder über frei verfügbare Leitungen dem digitalen Steuerprogramm des Analogrechners entnommen werden oder sind be- stimmten Betriebszuständen des Koppelwerkes « Zykluszeitende « Analog/Digital-Umsetzer übersteuert « Ende einer Datenübertragung bzw. des Analogrechners zugeordnet e Analogrechner übersteuert « Analogrechner beginnt zu rechnen « Analogrechner hält. Hi hi Ir oo aoe _* - a ees 5 i i ‚ Me \ -. I 2 Hybrider Präzisionsanalogrechner Digitalrechner Hybrides Koppelwerk RA 770 oder TR 86 HKW 860 RA 800 HYBRID 4 > re r j > 5 | — en Analog- ‘ | Programmieı Daten- feld ale! Oszillo- £ kanäle graph x A = | ry 2 E + | > Programm- 1 . \ Zweikoordi- interbrech + + + Potentio- naten- (XY-) werk a 4 meter: schreiber 7 einstellung = 25 <4 T Bu Ri hner- + - Ad | Steue- werk kanäle anwahl rung bad == 1 <= fan & Mh + us- t- A 7 1 teller >| zeitzähler generator Digital: Unter- brechungs- leitungen Digital- Trommel- Progr speicher Abfrage. | Tteld a u Eochsteifen: Lochstreifen: ingen fernschreiber leser stanzer Einzelbit- steuerung Blockschaltbild des Hybriden Rechnersystems HRS 860 Systemkomponente Die Kopplung des TR 86 mit dem Analogrechner übernimmt das HKW 860. Hybrides Koppelwerk HKW 860 Seine Aufgabe ist, den Austausch von Rechendaten und Steuerinforma- tionen zwischen den Rechnern vorzunehmen. Das HKW 860 besteht aus zwei Einheiten: dem Schrank A und dem Magazin B een Magazin B HMB 860 Tuatha Es ist räumlich in einem Schrank des TR 86 untergebracht und erfüllt Srey robe folgende Aufgaben: Ca « Erweitern des EA-Werks um einen Hybridkanal, der bezüglich des Speicherzugriffs die höchste Priorität hat, über ein eigenes Adressen- werk verfügt und mit direktem Speicherzugriff Daten blockweise oder einzelwortweise übertragen kann esse rel « Zwischenspeichern von Informationen zur Entlastung des Rechnerkerns « Steuern der Verteilung dieser Informationen « Anpassen der internen Pegel des TR 86 an die Pegel des HKW 860 und RA 770 bzw. RA 800 H für Ein/Ausgabesignale. Schrank A HKA 900 Er wurde in Bezug auf die Eigenschaften des Analogrechners konzipiert und steht neben dem Analogrechner, um die analogen Datenleitungen möglichst kurz zu halten. Zu seinen Aufgaben gehören: « Speicherung von Bitkombinationen in Steuerprogramm-Registern für die Anwahl eines der Standardrechenprogramme des Analogrechners, sowie für die Selektion der Analogrechner-Betriebsarten. « Weitergabe der Adresse eines im Analogrechner anzuwählenden Re- chenelementes in das Anwahladress-Register des Digital-Bediengerätes « Zeitliche Koordination der Abläufe in Digital- und Analogrechner (Zykluszeit) ; « Speicherung von digitalen Steuerinformationen in Parallelausgabe- Registern « Steuerung der dynamischen Ausgabe von binärer Information an den Digitalzusatz « Zusammenfassung bestimmter Anlagenzustände (Abfrageleitungen) « Weitergabe von Zustandsänderungen des Koppelwerkes und des Ana- logrechners an den Digitalrechner über Unterbrechungsleitungen « Erweiterung der Fehlermeldungen des TR 86 für spezielle Fehlermög- lichkeiten im Hybridsystem « Anwahl des benutzten Datenkanals für die Übertragung von Rechen- daten in DA- oder AD-Richtung mit dem Leitungsadress-Register. Außerdem enthält der Schrank A folgende Komponenten für die Daten- umsetzung: in DA-Richtung DA-Umsetzer und Glättungseinheiten (maximale Anzahl gemäß Typ des Koppelwerkes). « Die DA-Umsetzer können in die Lage versetzt werden, den zu wan- delnden Digitalwerk mit einem am Analog-Programmierfeld aufgeschal- teten Analogwert zu multiplizieren. « Die Glattungseinheiten ermöglichen bei der Datenübertragung eine Extrapolation bzw. Interpolation grob oder fein zwischen je zwei Stütz- stellen. Auf diese Weise kann man bei Interpolation und Approximation 1. Ordnung für eine in DA-Richtung übertragene Funktion erreichen. in AD-Richtung « je nach Ausbau 16 oder 32 Datenkanäle, die über einen Multiplexer auf einen schnellen AD-Umsetzer geschaltet werden. Über einen dieser Kanäle können außerdem die Ausgangswerte aller anwählbaren ana- logen Rechenelemente in den Digitalrechner übertragen werden. Es stehen fünf verschiedene Versionen des Schrankes A zur Verfügung, die sich im wesentlichen in der jeweils maximalen Anzahl der einsetz- baren Komponenten unterscheiden: HKA 900—1 10 DA-Umsetzer 10 Glattungseinheiten 16 AD-Kanäle HKA 900—2 20 DA-Umsetzer 20 Glattungseinheiten 32 AD-Kanäle HKA 900-3 30 DA-Umsetzer 10 Glattungseinheiten 32 AD-Kanäle Bei den Bestückungen HKA 900-4 und HKA 900-5 ist durch Einsatz von doppelt gepufferten DA-Umsetzern bzw. Glättungseinheiten und durch Einsatz von zusätzlichen Abtast- und Halteverstärkern in allen AD-Kanä- len ein quasi-paralleler Datentransfer möglich. HKA 900—4 20 doppelt gepufferte DA-Umsetzer 18 doppelt gepufferte Glättungseinheiten 32 AD-Kanäle mit je einem Abtast- und Halteverstärker HKA 900—5 5 28 doppelt gepufferte DA-Umsetzer 10 doppelt gepufferte Glättungseinheiten 32 AD-Kanäle mit je einem Abtast- und Halteverstärker Teil des Schrankes A ist auch das Bedienfeld, über das die Trennung der Verbindung zwischen Koppelwerk und Digitalrechner ermöglicht wird, wenn rein digital bzw. rein analog gerechnet werden soll. Im Wartungs- falle ist über das Bedienfeld die Simulation des Digitalrechners möglich. Dadurch wird eine Erleichterung bei der Fehlersuche erreicht, und der TR 86 kann während dieser Zeit für andere Aufgaben eingesetzt werden. Systemkomponente Analogrechner Im Hybriden Rechnersystem HRS 860 können als Analogrechner der RA 770 oder RA800H (jeweils mit Nebenrechnern) verwendet werden. Beide sind flexibel ausbaubare 10 V-Rechner der Genauigkeitsklasse 10%. Der Maximalausbau des Grundgerätes RA 770 umfaßt folgende Rechen- elemente: « 142 Rechenverstarker, davon 30 Integrierer 84 Koeffizentenpotentiometer, davon 68 Servopotentiometer EHER NER 10 Komparatorverstarker I [I | 20 Komparatorschalter 2 Einschübe Elektonische Resolver 8 variable Funktionsgeber mit je 20 Strecken zwischen festen Knickpunkten 30 freie Eingangsnetzwerke « 80 Funktionsplätze für nichtlineare Netzwerke, die in weitem Rah- men frei gewählt werden können: — Parabelmultiplizierer — Quadratfunktionen — Universal-Knickfunktionen (z. B. als Begrenzer beschaltbar) — verschiedene Winkelfunktionen — Logarithmenfunktionen — Rauschgeneratoren — variable Funktionsgeber (mit verschiebbaren Knickpunkten). Der Elementenumfang läßt sich durch die Verwendung von Nebenrech- nern versechsfachen. Arbeitsweise des HRS 860 Schnittstellen des RA 770 zum Hybriden Koppelwerk HKW 860 « Das Digital-Bediengerät enthält festverdrahtete Programme und Be- triebsarten und dient im autonomen Betrieb zur Steuerung des Analog- rechners. Im Hybridbetrieb werden diese durch entsprechende Steuer- befehle angesprochen. Zur Steuerung dienen die Zeitgeber, die im Hybridbetrieb auch als Taktgeber für den Zykluszeit-Zähler benutzt werden. Bestandteil des Digital-Bediengerätes ist auch das Anwahl- adress-Register, das im Hybridbetrieb ebenfalls vom Koppelwerk an- gesteuert wird. « Am Analog-Programmierfeld des RA 770 sind die Ein- und Ausgänge für den Datentransfer in AD- bzw. DA-Richtung zugänglich. « Uber das Digital-Programmierfeld des Digitalzusatzes kann der Digital- rechner mit Hilfe von frei programmierbaren logischen Schaltkreisen die Steuerung des Analogrechners und seiner Peripherie übernehmen. Der Digitalzusatz dient dabei zur Übernahme der digitalen Steuerinfor- mationen vom Koppelwerk und zur Zurückmeldung aller wesentlichen Analogrechner-Zustandsmeldungen an den Digitalrechner entweder über Abfrageleitungen oder die Eingangsleitungen des Programm- unterbrechungswerkes. Peripherie Zu den einsetzbaren Standardperipheriegeräten des Analogrechners gehören: + Digitalvoltmeter « Zweistrahl-Speicheroszillograph « XY-Schreiber « Mehrkanalschreiber und bei autonomen Betrieb: + Digitaldrucker » Laufzeitgerät Aufgrund der bekannten Eigenschaften der Rechner übernimmt der Digi- talrechner die System-Führung. Im Ablauf eines Hybridprogramms lassen sich normalerweise drei Pha- sen unterscheiden: « In der Vorbereitungsphase befindet sich der Analogrechner im stationä- ren Zustand und nimmt Anweisungen und Werte vom Digitalrechner ent- gegen wie z. B. Einstellung von Betriebszuständen, Parametern und Anfangswerten. « In der Rechenphase läuft die eigentliche Rechnung oder Simulation ab. Der Analogrechner beginnt entsprechend der programmierten Rechen- schaltungen zu integrieren. Der Funktionsablauf kann dabei sowohl durch eine eingebaute Programmsteuerung als auch durch Steuersignale des Digitalrechners beeinflußt werden. Umgekehrt meldet der Analogrechner festgelegte oder vom Programmierer ausgewählte Zustände an den Digi- talrechner zurück, die vom Digitalrechenprogramm abgefragt bzw. über das Programmunterbrechungswerk spontan verarbeitet werden können. Auch während der Rechenphase ist der Datenaustausch zwischen Digital- und Analogrechner möglich. « In der Auswertephase befindet sich der Analogrechner wieder im sta- tionären Zustand. Es folgt die Abfrage des Gesamtzustandes durch den Digitalrechner. Anschließend wird die neue Rechenphase vorbereitet oder der Abschluß des Hybridprogramms vorgenommen. Bei der Entwicklung von Hard- und Software über das Hybride Rechner- system HRS 860 wurde außerdem die Möglichkeit des allgemeinen Ein- satzes in einem System mit schnellen externen Prozessen anstelle des Analogrechners berücksichtigt. Software des HRS 860 Die Software für das Hybride Rechnersystem HRS 860 von AEG- TELEFUNKEN basiert auf der Standard-Grundsoftware des TR 86 erwei- tert um hybridspezifische Softwareteile. Die folgende Übersicht zeigt ihren prinzipiellen Aufbau: Betriebssystem ] Betriebssystem für Stapelverarbeitung BESY 70 mit Verkehrsprogramm VEPRO Übersetzer Dienstprogramme -— = —_= | FORTRAN IV Assembler Rechenschaltungs- Anlagentest- HYBRIDVERSION ASTR86-FL prüfprogramm programm VAMPIR TST860 Bibliotheken ee] Erweiterte Hybride Standard- Einwortnumerik unterprogramme ERENUM HYSTUP Betriebssystem BESY 70 des TR 86 10 BESY 70 ist ein plattenorientiertes (TSP 300) Betriebssystem für Stapel- verarbeitung. Mit BESY 70 können neben den üblichen E/A-Geräten, wie Lochstreifen- und Lochkartengeräten, Schnelldrucker, Magnetbandgeräten und Wechselplattenspeicher, auch Sichtgeräte (SIG 100), Plotter und wei- tere Fernschreiber bedient werden. BESY 70 bietet zwei Möglichkeiten der Plattendateiverwaltung an: eine einfache, speziell für Bibliotheksdateien gedacht, und eine komfortable (mit mehreren Komfortstufen) für allgemeine Datenhaltung auf der Platte. Die Systemdienste dafür können entweder dynamisch oder durch Kom- mandos aktiviert werden. Weitere Systemdienste sind: « Binden und Laden von System- und Anwendermoduln « Starten von Programmen « DUMP-Programm zum Ausdrucken von Kernspeicherbereichen « Programm für Änderungen im Kernspeicher (Testhilfe) « Zeitverwaltung und Weckdienste Die Programmbibliothek auf der Platte enthält weitere Dienstprogramme; die wichtigsten sind: QUELAM -— Verwaltung von Quellprogrammen auf Magnetbändern ASTR86 -— Assembler für TAS 86-Programme BANDAS -— Band-Assembler für TAS 86-Programme MAKROP — Makrogenerator BNDPLA — Verkehr mit Magnetbanddateien TESUEB - Überwachung von Objektprogrammen während ihrer Laufzeit « GRAFSY — Graphiksystem (Plotter, Sichtgerät) « GLEANU — Gleitpunktarithmetik für TAS 86-Programme Unter Regie von BESY 70 laufen folgende Compiler: « FORTRAN « FORTRAN HYBRIDVERSION e ALGOL « COBOL Verkehrsprogramm VEPRO Zur Anpassung an die speziellen Bediirfnisse eines Hybridsystems wurde BESY 70 um das Verkehrsprogramm VEPRO erweitert. VEPRO besteht aus mehreren Systemteilen, die teils resident im Kernspeicher liegen, teils auf dem Trommelspeicher untergebracht sind und von dort bei Be- darf in den Uberlagerungsbereich des Betriebssystems geladen werden. Die residenten Teile von VEPRO übernehmen folgende zusätzliche Auf- gaben: « Zentrale Rechnerkernkanal-Alarmabhandlung für die vom Hybridsystem benutzten Rechnerkernkanäle « Automatische Normierung der für das Hybridsystem reservierten Unter- brechungsebenen 13—28 bei Programm- oder Jobende, bzw. bei Hard- ware-Normierung des TR 86. Dies schlieBt ein: — Anschluß von Leerroutinen (speziell auf das Programmunterbre- chungswerk PUW 34 zugeschnitten) — Sperren aller Hybrid-Ebenen, die nicht vom BESY 70 verwaltet werden — Normierung des Protokollregisters des PUW 34 « Kollisionsschutz zwischen der Interuptverwaltung des Betriebssystems und offenen Unterbrechungsprogrammen eines Hybridprogramms. Ge- schlossene Unterbrechungsprogramme können nicht zu einer Kollision führen. « Anforderung und Entschlüsselung von neuen Parametern bei fehlerhaft versorgten Programmen der erweiterten Einwortnumerik (ERENUM) und der hybriden Standardunterprogramme (HYSTUP) während des Objektlaufes. « Bereitstelung von Routinen zur Erleichterung der Interuptverwaltung der Hybrid-Ebenen durch die entsprechenden hybriden Standardunter- programme. » Bereitstellung von Routinen zur Aktivierung der eigentlichen VEPRO- Dienste (Kommandos, mit denen z. B. von einer Konsole aus direkt alle Funktionen des Hybridsystems ausgelöst werden "können; siehe nächstes Kapitel) Der nichtresidente Teil von VEPRO enthält den Kommandoentschlüßler und die Kommandoprogramme für die oben genannten Kommandos. Für den Einsatz der ERENUM-Unterprogramme an Anlagen ohne Pro- grammunterbrechungswerk PUW 34 steht der residente Teil von VEPRO in modifizierter Form zur Verfügung, da ERENUM grundsätzlich das Vor- handensein eines BESY 70 mit VEPRO voraussetzt. Dienstleistungen des Verkehrsprogramms VEPRO Die Dienstleistungen, die VEPRO bietet, bestehen in der Hauptsache aus einer Reihe von Kommandos, mit denen über Kontrollfernschreiber (oder SIG 100-Tastatur, Lochkarten- oder Lochstreifenleser) sämtliche Funktio- nen des Hybridsystems, soweit sie vom Digitalrechner aus steuerbar sind, ausgelöst werden können. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, die VEPRO-Standardkommandos um sog. Benutzerkommandos zu erweitern. Alle Kommandos, einschließlich Betriebssystem-Kommandos, werden von VEPRO auch während eines laufenden Programms ausgeführt. Damit besteht die Möglichkeit, Langzeitprogramme oder Dauersimulationen je- derzeit von außen beeinflussen zu können, ohne das Programm anhalten zu müssen. Beispiele für Beeinflussungsmöglichkeiten durch Standard-Kommandos sind: « Aufschalten einer oder mehrerer Störspannungen über DA-Umsetzer « Beeinflussung einer Schaltung auf dem Digitalzusatz über die Parallel- ausgabe-Register « Veränderung der Zykluszeit (Abtastzeit-Intervalle) « Auslesen von Rechenelement-Werten « Zustandsabfrage der Abfrageleitungen » Sperren oder Freigeben von Programmunterbrechungsebenen Benutzerkommandos ermöglichen z. B: « Eingabe neuer Parameter in das Digitalprogramm « Aktivierung zusätzlicher Programmoduln oder Stillegung « Ausdrucken von Ergebnislisten « Zuführung neuer Datensätze usw. 11 Programmiersystem Programmbibliothek 12 Wenn VEPRO als autonomes Programm gestartet wird, ist es möglich, sehr schnell die einzelnen Komponenten des Hybridsystems auf ihre Funktionsfähigkeit zu prüfen, oder vergessene Voreinstellungen für ein anschließend zu startendes Hybridprogramm nachzuholen. Durch ein ein- faches Kommando ist es möglich, ein beliebiges Unterprogramm (z. B. Testroutine) an eine der Unterbrechungsebenen 13—28 anzuschließen. Compiler-Ebene (FORTRAN-HYBRID) Der FORTRAN-HYBRID-Compiler bietet die Möglichkeit, Hybridprogram- me ausschließlich in FORTRAN zu schreiben. Gegenüber der Normal- version des FORTRAN-Compilers ist die Hybridversion deshalb mit fol- genden Erweiterungen ausgestattet, wobei besonderen Wert auf die Op- timierung der Objektlaufzeit gelegt wurde: « Zwei zusätzliche Einwort-Zahlentypen (FRACTIONAL u. FLOATSHORT) « Konstanten vom gleichen Typ « Operationen und Standardfunktionen für FRACTIONAL- und FLOAT- SHORT-Zahlen (vgl. ERENUM) « INTEGER * 2- und Sedezimalkonstanten (zur Darstellung v. Bitmustern) « Funktionen zur Manipulation von Bitmustern (vgl. ERENUM) « Direkter Zugriff auf die HYSTUP-Unterprogramme durch CALL+- Aufruf oder durch Aufruf als Standardfunktion « Direkter Aussprung aus SUBROUTINES in das übergeordnete Pro- gramm durch GOTO+ i « Mehrfachzuladung von Standardfunktionen (inklusive HYSTUP- und ERENUM-Unterprogramme), für die Programmierung von Unterbre- chungsroutinen gesteuert durch die Anweisung. SPECIAL i (erheblicher Zeitgewinn gegenüber reentranten Programmen) » Weitere Objektlaufzeitbeschleunigung durch optimale Übergabe von Parametern und Ergebnissen bei Standardunterprogrammen (ERENUM, HYSTUP) sowie durch Abprüfung von Typ, Art und Anzahl der Para- meter schon während des Compilierens. Der FORTRAN-HYBRID-Compiler enthält mit Ausnahme des Zahlentyps „Doppelt-genau-komplex“ alle Sprachelemente des Normalcompilers. Assembler-Ebene (Codeprozeduren) Hybridprogramme können ganz oder teilweise in TAS86 geschrieben werden und zwar als Codeprozeduren der Hybridversion des FORTRAN- Systems. Der FORTRAN-Montierer sorgt dafür, daß alle aufgerufenen ERENUM-, HYSTUP-, aber auch alle normalen Standardunterprogramme des FORTRAN-Systems an das Assemblerprogramm angeladen werden. Das Mehrfachzuladen bei Unterbrechungsprogrammen wird ebenfalls vom Montierer durchgeführt. Darüberhinaus kann auch auf die normalen TAS 86-Bibliotheksunterprogramme zugegriffen werden (SUZ-Befehle). Der für die Übersetzung von Codeprozeduren vom Compiler benutzte Assembler ASTR86-FL ist gegenüber dem Normalassembler um ein Sprachelement für FLOATSHORT Konstanten erweitert. Für die Erstellung von Hybridprogrammen steht eine umfangreiche Pro- grammbibliothek zur Verfügung, die die Programmierung wesentlich er- leichtert. Diese Bibliothek enthält als Erweiterung des normalen FOR- TRAN-Systems die drei Programmpakete HYSTUP, ERENUM und VEPRO- Benutzerkommandos. Hybride Standardunterprogramme HYSTUP Mit den HYSTUP-Programmen können die verschiedenen Elemente und Funktionen des Koppelwerkes sowie des Analogrechners oder eines stattdessen angeschlossenen Prozesses angesprochen, ausgelöst oder abgefragt werden. Es gibt Unterprogramme für: « Datentransfer über AD- und DA-Kanäle (einzelwortweise oder Block- transfer, synchronisiert oder nicht synchronisiert, Einstellung der ver- schiedenen Betriebsarten der DA-Umsetzer) « Ein -und Ausgabe von digitaler Zustands- bzw. Steuerinformation e Anwahl und Messen der Ausgangsspannungen von Analogrechner- elementen « Einstellen von Servopotentiometern « Einstellen von Programm- und Betriebsarten des Analogrechners « Steuern von Rechenabläufen im hybriden Rechnersystem Dienstprogramme « Zeitliche Steuerung periodischer Vorgänge (Abtastvorgänge, Rechen- abläufe) durch Zykluszeit-Register und -Zähler « Anschluß von Benutzer-Unterbrechungsprogrammen an die Unterbre- chungsebenen 13—28 mit extrem kurzen Reaktionszeiten auf Unter- brechungssignale « Steuerung und Abfrage des Programmunterbrechungswerkes PUW 34 « Dynamische Fehlerbehandlung « Graphische Ausgabe digitaler Information (Achsenkreuz, Kurven, Be- schriftung) über das HKW 860 an den analog angesteuerten XY-Schrei- ber. Erweiterte Einwortnumerik ERENUM Die erweiterte Einwortnumerik entspricht den Anforderungen der Real- zeitprogrammierung und ermöglicht kurze Programmlaufzeiten bei gerin- gem Speicherbedarf und einer Genauigkeit, die den Anforderungen eines Hybridsystems und weiten Bereichen der Meßwertverarbeitung ange- paßt ist. ERENUM enthält Standardunterprogramme für die Zahlentypen FLOAT- SHORT (Gleitpunktzahl), FRACTIONAL (Festpunktzahl, echter Bruch) und INTEGER * 2. Für FLOATSHORT bestehen Standardunterprogramme im gleichen Umfang wie beim Zahlentyp REAL, jedoch ohne Exponentiation, für FRACTIONAL in einer geeigneten Auswahl. Die Unterprogramme sind in folgenden 6 Gruppen zusammengefaßt: Arithmetische Operationen Trigonometrische Operationen Vergleichsoperationen Binäroperationen für die Bearbeitung von Bitmustern (INTEGER * 2) Konvertieroperationen für die Umwandlung von Zahlen in andere Zah- lentypen «e Dynamische Fehlerbehandlung bei arithmetischen Fehlern eeeee Unterprogramme fiir VEPRO-Benutzerkommandos Für die Programmierung von VEPRO-Benutzerkommandos und Weiter- verarbeitung der per Kommando eingegebenen Parameter stehen eine Reihe von Unterprogrammen zur Verfiigung, die sich in folgende Gruppen einteilen lassen: « Erstellung und Anmeldung einer Kommandoliste « Abarbeitung des Kommandopuffers « Abprüfung von eingegebenen Parametern nach Zahlentyp und Größe; Übergabe an das Arbeitsprogramm « Ausgabe von standardisierten Fehlermeldungen « Weitere Hilfsroutinen Anlagentestprogramm TST860 Das Testprogramm TST860 ermöglicht die Überwachung und Kontrolle des technischen Zustandes des Koppelwerkes und des Analogrechners. Das Programm liefert für das Programmier- bzw. Wartungspersonal eine umfassende und genaue Fehlerdiagnose der einzelnen Funktionen und Elemente des Systems. Besonderer Wert wurde auf den Test der Genauigkeit der Datenübertra- gung gelegt. Anhand der ausgedruckten Fehlerstatistiken kann sich der Benutzer sehr schnell ein Bild vom Abgleich der Übertragungselemente machen. Jeder der 15 Programmoduln von TST860 erfaßt eine bestimmte Funktion oder Funktionsgruppe des Systems. Für einfachere Tests kann VEPRO angesprochen werden. Rechenschaltungsprüfprogramm VAMPIR Das Dienstprogramm VAMPIR besteht aus den Programmteilen SAVE und SETUP. e SAVE protokolliert den Analogrechnerzustand in den Betriebsarten Potentiometereinstellung, Pause und statisches Programmprüfen. Fest- gehalten werden die Werte von Potentiometern, Verstärkern, AD-Um- setzer und Abfrageleitungen. Diese Werte werden gleichzeitig auf Loch- streifen gestanzt, der als Eingabe für die SETUP-Funktion dient. « SETUP verkürzt durch Einstellung der Potentiometer und Vergleich der Lochstreifenwerte mit dem aktuellen Analogrechnerzustand die Rüstzeit eines bereits erprobten Analogprogramms erheblich. 13 Technische Daten des HRS 860 14 Systemkomponente Digitalrechner TR 86 und Systemkomponente Analogrechner RA 770 Für diese beiden Systemkomponenten und de- ren Peripheriegerate sind technische Daten aus den entsprechenden Informationsblattern zu entnehmen. Systemkomponente Hybrides Koppelwerk HKW 860 « Digital-Analog-Umsetzung (maximale Anzahl der Kanäle siehe Seite 8) — DA-Umsetzer Stellenzahl (einschl. Vorzeichen) 14 Bits Umsetzzeit je Wort 5us typ. (max. 10 us) Umsetzgenauigkeit + 0,01% + 4/2 LSB — Glättungseinheiten Betriebsarten: Umsetzen Multiplizieren Interpolierenu.Extrapolieren (grob und fein) Auswahl der Betriebsarten 2 Bits Zusatzbits für Interpolation 8 Bits Bei blockweisem Datentransfer beträgt die Folgefrequenz bei einem Umsetzfeh- ler von 10”? 550 000 Worte (24 Bits) pro Sekunde. « Analog-Digital-Umsetzung (maximale Anzahl der Kanäle siehe Seite 8) — AD-Umsetzer Stellenzahl (einschl. Vorzeichen) 14 Bits Umsetzzeit je Wort 5 us Umsetzgenauigkeit bezogen auf + 10V + 0,01% + 1/2 LSB — Multiplexer Statischer Fehler tom Einstellzeit auf 10-4 10 us typ. Haltefehler über 50 us 1mV Bei blockweisem Datentransfer beträgt die Folgefrequenz bei einem Umsetzfeh- ler von 10? 100 000 Worte (24 Bits) pro Sekunde. « 1 Zykluszeit-Zähler mit -Register 7 Bits (programmierbar) « 16 Unterbrechungsleitungen (davon 10 am Digital-Programmierfeld frei verfügbar) « 24 Abfrageleitungen (davon 15 am Digital-Programmierfeld frei verfügbar) Schrank A HKA 900 + Stromversorgung 220 V + 10% 50Hz + 2Hz maximal 2kVA « Gewicht 220 kg « Abmessungen Höhe 1348 mm Breite 690 mm Tiefe 630 mm Vertriebsanschriften BERLIN DUSSELDORF FRANKFURT HAMBURG MÜNCHEN STUTTGART Geschäftsstelle Nachrichten- und Datentechnik Geschäftsstelle Nachrichten- und Datentechnik Geschäftsstelle Nachrichten- und Datentechnik Geschäftsstelle Nachrichten- und Datentechnik Geschäftsstelle Nachrichten- und Datentechnik Geschäftsstelle Nachrichten- und Datentechnik 1 BERLIN 10 Ernst-Reuter-Platz 7 TELEFUNKEN-Hochhaus Telefon 0311/3403-1 Telex 181 567 4 DÜSSELDORF Grafenberger Allee 136 Telefon 0211/6708-1 Telex 8 586 740 6230 FRANKFURT 83 Mainzer Landstraße 349 Postfach 830 009 Telefon 0611/730146 Telex 414 477 2 HAMBURG 36 Stadthausbrücke 9 Telefon 0411/3498-1 Telex 211 609 8 MÜNCHEN 19 Arnulfstraße 199 Postfach 501 Telefon 0811/1305-1 Telex 523 916 7 STUTTGART 80 Industriestraße 62 Postfach 800 109 Telefon 0711/733071-75 Telex 7255 607 15 AEG - TELEFUNKEN Fachbereich Informationstechnik N41 AC 52 0473 775 Konstanz Nachdruck nur mit Quellenangabe gestattet Bücklestraße 1—5 Printed in West Germany